Publikationen

ICG veröffentlicht KAS-geförderte Studie zu Südsyrien

ICG-PAPIER SOLL ZUR FRIEDLICHEN LÖSUNG DES KONFLIKTES IN SÜDSYRIEN BEITRAGEN

Im Juli 2017 einigten sich Russland als Verbündeter des syrischen Assad-Regimes, die USA und Jordanien auf eine Deeskalationszone im Süden Syriens in den Provinzen von Daraa und Quneitra. Das Abkommen, das bis dato Konflikt in Südsyrien verhindert hat, steht vor dem Kollaps. Nachdem syrische Regierungstruppen im Verlaufe dieses Jahres die letzten Rebellenhochburgen im Osten Damaskus sowie Homs erobert haben, richtet sich der Fokus des Assad-Regimes nun auf Südsyrien. Eine Auseinandersetzung könnte fatale Folgen für Daraa und Quneitra haben und zu einer Eskalation regionaler Konflikte führen. mehr…

1. Juli 2018

Von Jabhat al-Nusra zu Hay'at Tahrir al-Sham

KAS und Nahrain Center veröffentlichen Studie zur Entwicklung von HTS

In einer gemeinsamen Publikation vom KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak und dem Nahrain Center for Strategic Studies schreibt Aymen Jawad al-Tamimi über die Geschichte und Entwicklung der Gruppe Hay'at Tahrir al-Sham, von ihrer ursprünglichen Form als der Al-Qaida Ableger Jabhat al-Nusra, über die Entwicklung zu Jabhat Fatah al-Sham und schließlich zu ihrer aktuellen Form. Auf Grundlage von Aussagen von Mitgliedern der Gruppe selbst, diskutiert der Artikel die komplexen Beziehungen und Dynamiken, die mit der Evolution einhergingen. mehr…

29. Juni 2018

Reintegration und Deradikalisierung von Opfern des IS-Terrors

KAS und Yahad in Unum unterstützen traumatisierte Jesiden in Kurdistan-Irak

Einer der Hauptschauplätze der Gräueltaten des Islamischen Staates (IS) war die Region Sindschar im Norden des Irak. Hier verübte der IS Genozid an der jesidischen Bevölkerung des Landes, nachdem er das Gebiet rund um das Sindschar Gebirge im August 2014 eingenommen hatte. Während die meisten Einwohner die Gegend verließen, kehren seit der Befreiung durch die Peschmerga, mehr als ein Jahr später, einige Binnenflüchtlinge aus den Lagern zurück. mehr…

Veranstaltungsberichte | 28. Juni 2018

Alternative Regierungsformen im Irak

Nichtstaatliche bewaffnete Milizen und der irakische Wiederaufbau

Nach der militärischen Niederlage des Islamischen Staates (IS) im Irak bemüht sich die Regierung in Bagdad um internationale Gelder. Isadora Gotts, Gastwissenschaftlerin im Auslandsbüro Syrien/Irak der Konrad-Adenauer-Stiftung, stellt in dieser Publikation mit Maison du Futur die zentralen Herausforderungen heraus, vor denen der irakische Wiederaufbauprozess steht. Dabei gehe es, so Gotts, auch darum, alle nationalen und lokalen Akteure miteinzubeziehen, was im Irak insbesondere auch die verschiedenen nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen betrifft. mehr…

28. Juni 2018

KAS und WRO fördern Aussöhnung in der Provinz Ninawa

Workshops zur Konfliktlösung und Mediatorenausbildung in Baschiqa

In der ethnisch, kulturell und religiös gemischten Provinz Ninawa hat der Einzug des Islamische Staates (IS) 2014 die Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen verstärkt und zu einer tiefergehenden Zersplitterung der Gesellschaft geführt. Nach dem militärischen Sieg über den IS im Dezember 2017 hat das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak gemeinsam mit der Women Rehabilitation Organisation (WRO) ein zehnmonatiges Trainingsprogramm gestartet, das durch Workshops zur Friedenskonsolidierung und Ausbildung von Mediatoren die Aussöhnung der Gesellschaft fördern soll. mehr…

Veranstaltungsberichte | 28. Juni 2018