Publikationen

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De-Radikalisierung und Reintegration von jesidischen Opfern des IS-Terrors

KAS unterstützt Yahad in Unum bei Hilfsprojekten für Jesiden in der RKI

Im August 2014 wurde die Region Sindschar im Irak zum Schauplatz des Massakers des Islamischen Staates (IS) an den Jesiden. Hierbei wurden mehr als 5.000 Jesiden getötet und über 7.000 Frauen und Kinder als Sexsklaven und Kindersoldaten verschleppt. 2017 unterstützte die KAS ein Projekt der NGO Yahad in Unum, das psychosoziale Unterstützung für jesidische Opfer, die aus der Gefangenschaft des IS entkommen konnten und heute in der Region Kurdistan-Irak (RKI) leben, einschließt und auf deren Reintegration in der Gesellschaft abzielt. mehr…

26. Januar 2018

Externe Akteure in Syrien II: Türkei, Saudi-Arabien, Katar und Israel

KAS und MdF veranstalten Workshop zu Einfluss, Zielen und Strategien

Externe Akteure spielen weiterhin eine entscheidende Rolle im Krieg. Während Russland im Dezember einen teilweisen Abzug aus Syrien ankündigte, ist der Iran nach wie vor die größte Stütze des Assad-Regimes. Am 29. November veranstalteten das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak und Maison du Futur einen Workshop, um den Einfluss der bisher auf Seiten der Opposition stehenden Länder – die Türkei, Saudi-Arabien und Katar – sowie von Israel zu beleuchten. 2016 hatte das Auslandsbüro bereits einen Workshop zur russisch-iranischen Intervention veranstaltet. mehr…

Veranstaltungsberichte | 22. Dezember 2017

Erhalt der einzigartigen Kultur und Identität Syriens

KAS und Sharq setzen Dokumentationsprojekt über die Lebensrealität in Syrien vor dem Krieg fort

Jahrzehntelang kontrollierte das Assad-Regime den kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs in Syrien. Wie schon 2016 unterstützte das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak auch im vergangenen Jahr das „Oral History“ Projekt der NGO Sharq for citizen development, das auf eine unzensierte Darstellung der Lebensrealität in Syrien vor dem Krieg abzielt. Durch die Erstellung einer Datenbank, die Berichte von geflüchteten Syrern verschiedener ethnischer, konfessioneller und sozialer Herkunft umfasst, soll heute schon ein Beitrag zur gesellschaftlichen Aussöhnung im Syrien von morgen geleistet werden. mehr…

21. Dezember 2017

Der Irak nach dem IS: Chancen und Herausforderungen

KAS UND UNIVERSITÄT BASRA veranstalten KONFERENZ zum WIEDERAUFBAU DES IRAK

Am 9. Dezember 2017 erklärte der irakische Premierminister Haider al-Abadi den Krieg gegen den IS offiziell für beendet. Nach der militärischen Niederlage des IS braucht der Irak einen nachhaltigen und langfristigen Plan für den Wiederaufbau und eine innergesellschaftliche Aussöhnung. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak gemeinsam mit der Universität Basra und verschiedenen deutschen Partnern bereits vom 20. bis 23. November 2017 eine internationale Konferenz unter dem Titel „Wiederaufbau einer Nachkriegsgesellschaft: Irak nach dem IS.“ mehr…

Veranstaltungsberichte | 21. Dezember 2017

Der schiitische Klerus im Irak nach Sistani - Wächst der iranische Einfluss?

KAS und MDF veröffentlichen Gastbeitrag zu Irans religiösem Einfluss im Irak

Großajatollah Ali as-Sistani ist der bedeutendste schiitische Geistliche im Irak und fungierte bislang als Bollwerk gegen den Einfluss der iranischen Rechtsgelehrten im Irak. Da Sistani 87 Jahre alt ist, könnte seine Ära jedoch in absehbarer Zukunft zu Ende gehen. Laura Henselmann beschreibt in ihrem Gastbeitrag die Konkurrenz zwischen den schiitischen Religionsschulen im irakischen Nadschaf und iranischen Qom und skizziert drei mögliche Szenarien für eine Zeit nach Sistani. Sie argumentiert, dass der Einfluss der iranischen Rechtsgelehrten im Irak auch in Zukunft gering bleiben wird. mehr…

12. Dezember 2017