Publikationen

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Das Paradoxon der Flüchtlingspolitik im Nahen Osten

KAS/Nahrain Policy Paper zum rechtlichen Status von Flüchtlingen in der Region

Momentan zählen Ägypten, der Irak, Libanon und Jordanien zu den Ländern, die weltweit die größte Zahl an Flüchtlingen beherbergen. Trotzdem haben von allen arabischen Staaten nur der Jemen und Ägypten die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 ratifiziert. In ihrem Gastbeitrag, der im November 2016 von der KAS und dem Al-Nahrain Center in Baghdad veröffentlich wurde, betrachtet Laura el Chemali dieses Paradox in einer vergleichenden Analyse des rechtlichen Status‘ von Flüchtlingen in den Ländern der Region und untersucht die Folgen dieses Status‘ – oder seines Fehlens – für ihr tägliches Leben. mehr…

24. November 2016

Vielfalt und Identität in Zeiten von Krieg und Vertreibung

KAS und Sharq sammeln Geschichten von syrischen Flüchtlingen im Libanon

Wie zentral es für eine Volksgruppe ist, Identitäten, Traditionen und Geschichte zu erhalten, wird oft übersehen, wenn die Prioritäten Überleben und Sicherheit sind. Dies gilt insbesondere für die Millionen syrischer Flüchtlinge, die das Land seit Beginn der Auseinandersetzungen verlassen haben. Ein vom KAS-Auslandsbüro Syrien/Iraq finanziertes und von Sharq for Citizen Development implementiertes Projekt zielte darauf ab, die Geschichten syrischer Flüchtlinge im Libanon zu sammeln und zu erhalten. Das Projekt begann im Januar 2016, die Ergebnisse sollen Anfang 2017 präsentiert werden. mehr…

23. November 2016

Die IDP- und Flüchtlingskrise in der Autonomen Region Kurdistan

Konferenz von OTT und KAS zu Herangehensweisen in der Krise

In den vergangenen Jahren hat die Autonome Region Kurdistan (ARK) einen massiven Zustrom an syrischen Flüchtlingen und irakischen Binnenvertriebenen (internally displaced persons, IDPs) erlebt. Diese humanitäre Krise hat die schwierige finanzielle und politische Lage in der ARK zusätzlich verschärft. Um die verschiedenen Herangehensweisen in der Flüchtlings- und IDP-Krise in der ARK zu diskutieren, veranstalteten Open Think Tank (OTT) und das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak eine Konferenz mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Medien am 17. und 18. November 2016 in Dohuk. mehr…

Nils Wörmer, Lucas Lamberty | Veranstaltungsberichte | 17. November 2016

Inter-religiöser Dialog und Koexistenz in der ARK

WEO UND KAS VERANSTALTEN EINE KONFERENZ MIT VERTRETERN VON MINDERHEITEN

Das Mosaik verschiedener religiöser, konfessioneller und ethnischer Gemeinschaften war schon immer ein kennzeichnendes Merkmal der Autonomen Region Kurdistan (ARK). Deren Koexistenz wurde jedoch durch den Aufstieg des sogenannten Islamischen Staates (IS) gefährdet. Um zu diskutieren, wie das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften erneuert und verbessert werden kann, veranstalteten die Women Empowerment Organization (WEO) und das KAS-Büro Syrien/Irak am 3. November 2016 eine Konferenz mit mehr als einem Dutzend religiöser und politischer Führungspersönlichkeiten in Erbil. mehr…

Veranstaltungsberichte | 9. November 2016

Die US-Außenpolitik im Nahen Osten nach der Wahl Trumps

POLICY PAPER ZU DEN IMPLIKATIONEN DER WAHL FÜR DEN NAHEN OSTEN

Die überraschende Wahl Donald Trumps zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika könnte weitreichende Auswirkungen für die US-Außenpolitik im Nahen Osten haben. In einem im Oktober 2016 vom KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak und Maison du Futur veröffentlichten Policy Paper argumentiert Charles Dunne vom Middle East Institute, dass die zukünftige Politik von Präsident Trump in der Region noch immer beunruhigend unklar ist, unter Umständen aber verheerende Folgen für die Länder wie Syrien und den Irak haben könnte. mehr…

9. November 2016