Veranstaltungsberichte

Reintegration und Deradikalisierung von Opfern des IS-Terrors

KAS und Yahad in Unum unterstützen traumatisierte Jesiden in Kurdistan-Irak

Einer der Hauptschauplätze der Gräueltaten des Islamischen Staates (IS) war die Region Sindschar im Norden des Irak. Hier verübte der IS Genozid an der jesidischen Bevölkerung des Landes, nachdem er das Gebiet rund um das Sindschar Gebirge im August 2014 eingenommen hatte. Während die meisten Einwohner die Gegend verließen, kehren seit der Befreiung durch die Peschmerga, mehr als ein Jahr später, einige Binnenflüchtlinge aus den Lagern zurück. mehr…

28. Juni 2018

KAS und WRO fördern Aussöhnung in der Provinz Ninawa

Workshops zur Konfliktlösung und Mediatorenausbildung in Baschiqa

In der ethnisch, kulturell und religiös gemischten Provinz Ninawa hat der Einzug des Islamische Staates (IS) 2014 die Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen verstärkt und zu einer tiefergehenden Zersplitterung der Gesellschaft geführt. Nach dem militärischen Sieg über den IS im Dezember 2017 hat das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak gemeinsam mit der Women Rehabilitation Organisation (WRO) ein zehnmonatiges Trainingsprogramm gestartet, das durch Workshops zur Friedenskonsolidierung und Ausbildung von Mediatoren die Aussöhnung der Gesellschaft fördern soll. mehr…

28. Juni 2018

Iraq Leadership Fellows: Jahrgang 2017/2018 beendet Training

KAS und IRIS veranstalten letztes Advocacy Training für junge Iraker

Angesichts der verworrenen politischen Lage im Irak ist es essentiell, die zukünftige Generation irakischer Entscheidungsträger sorgfältig auszubilden. Dies beinhaltet, den Teilnehmern die Relevanz von Ethnien- und religionsübergreifender Teamarbeit zu vermitteln. In Kooperation mit dem Institute for Regional and International Studies der Amerikanischen Universität von Sulaimaniyya und dem GDP Charitable Trust, hat das KAS-Auslandsbüro Syrien/Irak das dritte und letzte Training des Iraq Leadership Fellow Programms (ILF) abgehalten. mehr…

28. Juni 2018

Dialog kurdischer und schiitischer Entscheidungsträger im Irak

KAS und MERI schaffen multi-ethnische Plattform in Nadschaf

Das kurdische Unabhängigkeitsreferendum von September 2017 hat das kurdisch-schiitische Verhältnis auf einen Tiefpunkt gebracht. Da eine friedliche Zukunft des Irak entscheidend von den Beziehungen zwischen den ethnischen Gruppierungen des Landes abhängt, veranstalteten das KAS Auslandsbüro Syrien/Irak und das Middle East Research Institute (MERI) am 28. Februar und 01. März ein Dialogprogramm zwischen politischen und religiösen Entscheidungsträgern der Autonomen Region Kurdistan (ARK) und Nadschaf, dem religiösen Zentrum der Schiiten. mehr…

5. Juni 2018

Rechtsstaatlichkeitstraining zur Versöhnung und Friedenskonsolidierung

KAS und ETTC veranstalten Workshop in Kirkuk

Als Reaktion auf das umstrittene kurdische Unabhängigkeitsreferendum 2017 trieb das irakische Militär letzten Herbst die kurdischen Peschmerga, die Kirkuk seit der Befreiung vom IS kontrollierten, aus der Stadt. Um die gesellschaftlichen Spannungen in der ethnisch gemischten Stadt zu überwinden, sind Maßnahmen zur Versöhnung und Friedenskonsolidierung dringend notwendig. In diesem Kontext hat das KAS-Auslandsbüro Syrien/ Irak gemeinsam mit dem European Technology and Training Center (ETTC) zwei fünftägige Trainingsprogramme in Kirkuk veranstaltet. mehr…

14. Mai 2018


Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.