Afrika im Fokus: Demokratie, Wirtschaftswachstum und Herausforderungen der Zukunft am Beispiel des Senegal

März 19 Montag

Datum/Uhrzeit

19. März 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Ort

comCenter Brühl, Mainzerhofstr. 10, Erfurt, Deutschland. Zur Website ›

Typ

Expertengespräch

Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Afrika – Unser Nachbarkontinent zwischen Aufbruch und Stagnation”

Veranstaltungsnr.

B99-190318-1

In Afrika werden Schätzungen zufolge am Ende dieses Jahrhunderts ca. 4 Mrd. Menschen leben und wir spüren bereits heute nachhaltig die Migrationsbewegungen an den Toren Europas. Seit dem Abschluss der Dekolonisierung ist unser Nachbarkontinent Symbol für internationale Entwicklungshilfe als auch Beispiel für schlimmste Hungerkatastrophen, gepaart mit Berichten über mehr Stagnation als Entwicklung, die intensive Debatten um effektive Hilfe und Förderung für Afrika ausgelöst haben. In unserer Veranstaltungsreihe „Afrika – Unser Nachbarkontinent zwischen Aufbruch und Stagnation” wollen wir an ausgewählten Beispielen Entwicklungen, Herausforderungen und Bedingungen vor Ort im südlichen Afrika darstellen.

In unserer Auftaktveranstaltung am 19. März werden wir den Fokus auf den Senegal richten.

Senegal gilt in Westafrika als stabiles demokratisches Land mit starkem Wirtschaftswachstum. Seit der Unabhängigkeit des Landes 1960 hat das Land friedliche Machtwechsel erlebt und zeichnet sich durch eine aktive Zivilgesellschaft aus. Allerdings werden die Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen immer offensichtlicher, die (Jugend-) Arbeitslosigkeit stellt eine zentrale Herausforderung für die Entwicklung des Landes dar und wird durch ein Bevölkerungswachstum von bis zu 3 Prozent jährlich vor zusätzliche Hürden gestellt. In den letzten Jahren veränderte sich das Land vom regionalen Einwanderungs- zum Auswanderungsland. Die Zahl der in Europa Asylsuchenden aus dem Senegal ist nach wie vor hoch, obschon Senegal in Deutschland als sicherer Herkunftsstaat gilt. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Perspektiven vor Ort ist daher eine zentrale Herausforderung, damit Fluchtursachen wirksam reduziert werden können.

Begrüßung
Maja Eib
Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer- Stiftung e.V. für den Freistaat Thüringen Vortrag und Gespräch

Grußworte
Dr. Cheikh Kante
Minister der Republik Senegal für den Senegalesischen Entwicklungsplan PSE

Johannes Selle MdB
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, seit 2009 Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Impulsvorträge und Podiumsgespräch
Dr. Anne Catherine Senghor Bèye
Unternehmerin aus dem Senegal und Preisträgerin 2018 von ORDO SOCIALIS, Vereinigung zur Förderung der Christlichen Gesellschaftslehre e.V.

Thomas Volk
Leiter des KAS-Auslandsbüros im Senegal

Prof. Dr. Andreas Freytag
Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Moderation
Britta Weck
PR-Beraterin und Kommunikationstrainerin


Schlusswort
Daniel Braun
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des PBF Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Die Vorträge und Redebeiträge der Referenten aus dem Senegal erfolgen in französischer Sprache und werden simultan übersetzt.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinem Empfang ein.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Politischen Bildungsforums Thüringen und des Teams Afrika der Europäischen und Internationalen Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Um Anmeldung wird gebeten. Gerne können Sie unser Anmeldeformular oder die Online-Anmeldung nutzen

Rückmeldungen/Feedback: Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne nach der Veranstaltung an feedback-pb@kas.de richten.

Anfahrt

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Flagge Senegal

Ansprechpartner

Maja Eib

Landesbeauftragte für Thüringen und Leiterin des Politischen Bildungsforums Thüringen

Maja Eib
Tel. +49 361 65491-0
Fax +49 361 65491-11

Daniel Braun

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Daniel Braun
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Heike Abendroth

Sekretärin/Sachbearbeiterin

Heike Abendroth
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