Länderberichte
Nach Israels Entschuldigung - Reaktionen aus der Türkei
Die Krise in den türkisch-israelischen Beziehungen, die mit dem legendären „One minute“-Protest von Ministerpräsident Erdoğan in Davos (2009) begann und durch die Stürmung des türkischen Gaza-Hilfsschiff Mavi Marmara (31. Mai 2010) ihren Höhepunkt erreichte - bei dem neun türkische Aktivisten durch israelische Soldaten getötet wurden - basierte auf einer sehr emotionalen Basis. mehr…
Der Türkeibesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel
Eine Nachlese aus türkischer Sicht
Im Mittelpunkt ihres offiziellen Besuchs standen politische Gespräche der Bundeskanzlerin mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und Staatspräsident Abdullah Gül. Darüber hinaus kam Merkel mit hochrangigen türkischen und deutschen Wirtschaftsführern sowie mit Vertretern religiöser Minderheiten in der Türkei zusammen. Nach ihren Besuchen in den Jahren 2006 und 2010 war dies der dritte Besuch der Bundeskanzlerin in der Türkei. mehr…
Kleines Kabinettsrevirement in Ankara
Am Freitag, den 25. Januar 2013 hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sein Kabinett mit vier Ministern neu besetzt. Die Umbildung wurde schon seit längerer Zeit erwartet – eigentlich war im Vorfeld mit einem größeren Wechsel bei dem Austausch von Ministerien spekuliert worden. Letztlich wurden aber nur vier Minister ausgewechselt (Innen- Kultur-, Gesundheits- sowie Bildungsminister). Im Kabinett hat vorerst also nur eine kleine „Zellerneuerung“ oder ein sogenannter „Blutwechsel“ stattgefunden. Die Öffentlichkeit reagierte eher unbeeindruckt. mehr…
„MABROUK Filistin! (GLÜCKWUNSCH Palästina!)“
Die Türkei gehört zu denjenigen Ländern, die Palästina in ihrem Konflikt mit Israel traditionell am stärksten unterstützen. In Politik, Medien und in der Öffentlichkeit wurde der Annerkennung Palästinas als Staat mit Beobachterstatus breiter Platz eingeräumt, wobei das Abstimmungsergebnis in der Türkei uneingeschränkt begrüßt wurde. Gleichzeitig nimmt der Tonfall gegenüber Israel in der türkischen Politik und Presse merkbar zu. mehr…
Stimmungsbild aus der Türkei ein Jahr nach Fukushima
Ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe wird der Einstieg in die Kernenergie für die Türkei immer konkreter
Fukushima hat die türkische Regierung nicht über die Notwendigkeit umstimmen können. Auch blieben bisher atomkritische Einwände aus Opposition und Zivilgesellschaft eher begrenzt. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.