Publikationen
„Jeder hat seinen Süden“
Die Sezession des Südsudan als Präzedenzfall für Afrika?
Auch Scheidungen lösen Freudenfeste aus - vor allem, wenn die Hochzeit unfreiwillig war, die Trennung lange erkämpft und der „Ex“ Al Bashir heißt. Lange sah es so aus, als würde der vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag gesuchte Herrscher von Khartoum den Süden nicht kampflos ziehen lassen. Doch die Zeitenwende hat stattgefunden: Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg wurde am 9. Juli 2011 die Zwangsehe aufgelöst und der Südsudan als jüngster Staat der Welt aus der Taufe gehoben. Eine historische Zäsur, die neue politische Rahmenbedingungen schafft – und ein Präzedenzfall für Afrika ist? mehr…
Auftakt der Dialogplattform für Partei-Jugendvertreter
Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung
Vertreter der Jugendflügel der größten ugandischen Parteien unterzeichneten in einer feierlichen Zeremonie eine Absichtserklärung und legten damit den Grundstein für eine parteiübergreifende Dialogplattform, die von der KAS unterstützt wird. mehr…
Uganda Media Review - Ausgabe Nr.2
Medien und Korruption
Mit Unterstützung der KAS hat die Uganda Media Development Foundation (UMDF) die zweite Ausgabe des "Uganda Media Review" herausgegeben. Die diesjährige Ausgabe des englischsprachigen Medienjournals widmet sich im Schwerpunkt dem Thema "Medien und Korruption". mehr…
Feierlicher Auftakt: KAS-EU-Projekt zur verantwortlichen Regierungsführung in Kampala vorgestellt
In einer feierlichen Zeremonie mit hochrangigen Gästen gab die KAS Uganda gemeinsam mit der örtlichen Partnerorganisation Action for Development (ACFODE) am 15. November den Startschuss für den offiziellen Auftakt ihres neuen EU-geförderten Projektes. Unter dem Titel „Action for Strengthening Good Governance and Accountability“ sollen in den kommenden zwei Jahren Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft in 11 ugandischen Distrikten bei der Förderung von Guter Regierungsführung unterstützt werden. mehr…
Herausforderungen bei Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofes
Das Beispiel Uganda
Ende des Jahres 2011 wird die Versammlung der Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) einen neuen Chefankläger für das Gericht bestimmen. Die neunjährige Ära des derzeitigen Anklägers, des Argentiniers Moreno Ocampo, nähert sich damit seinem Ende. Uganda war das erste Land, in dem der IStGH auf Einladung des Präsidenten Museveni Ende 2003 Ermittlungen aufnahm. Das Ende des Mandates Moreno Ocampos, und der Fakt, dass die Ermittlungen seit nunmehr fast acht Jahren andauern, bieten Anlass für eine Zwischen-betrachtung der bisherigen Arbeit des Gerichtshofes in Uganda. mehr…