Die Agenda 2063 und die Entwicklung Ugandas

Young Leaders Think Tank for Policy Alternatives vergleicht die Agenda 2063 mit anderen Entwicklungsprogrammen

Auch verfügbar in English

2013 haben sich die afrikanischen Regierungschefs darauf geeinigt, eine gemeinsame Agenda zu verabschieden, die Rahmenbedingungen für die staatlichen Entwicklungsprogramme vorgeben soll. Darin wurden Entwicklungsziele festgelegt, die im Zeitraum von 50 Jahren erreicht werden sollen. Dazu gehören u.a. die Bestrebungen, in einem friedlichen und sicheren Afrika zu leben, dass die Entwicklung von den Menschen ausgeht und dabei auch Frauen und die Jugend einbezogen werden und die Garantie der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gerechtigkeit.

Die Mitglieder des Think Tanks versuchten zunächst, individuell ihre eigenen Zielvorstellungen von Afrikas Zukunft zu definieren und Herausforderungen zu nennen. Anschließend stellten die jungen Menschen die sieben formulierten Ziele der Agenda 2063 kreativ dar. Nachmittags gab es für die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Experten der National Planning Authority (NPA) zu diskutieren. Dabei wurde auch die größte Herausforderung im Entwicklungsfortschritt Ugandas deutlich: wirtschaftliches Wachstum ohne die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Laut den Anwesenden der NPA werden pro 1% Wachstum des BIP in Uganda nur 400 neue Jobs kreiert – weit unter dem internationalen Standard von 10 000 Arbeitsplätzen.

Die Umsetzung der Agenda 2063 wurde kritisch betrachtet, sind doch institutionelle, finanzielle und andere Herausforderungen, wie die mangelnde Motivation der Mitgliedsstaaten, Hindernisse auf dem Weg zu einer schnellen Umsetzung.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Veranstaltung auf Englisch: http://www.kas.de/uganda/en/publications/45190/

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Uganda, 14. Mai 2016

Ahmed Hadji
NPA officials
anna hoffman
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