Die Rolle von Frauen auf dem Weg zu Frieden und Demokratie im Südsudan

Auch verfügbar in English

Unterstützung von Frauen aus dem Südsudan bei der Entwicklung einer Nationalen Strategie zur Förderung ihrer Mitarbeit in der Übergangsregierung TGoNU (Transitional Government of National Unity)

Obwohl Frauen im Südsudan mehr als 60% der Bevölkerung stellen, ist ihre Teilhabe an der Regierung und der Staatenbildung so gut wie nicht vorhanden – sie sind nicht angemessen an Entscheidungsfindungs- und anderen politischen Prozessen beteiligt. Die Gründe dafür sind vielseitig, u.a. sind diskriminierende Traditionen und Bräuche, bittere Armut, niedrige Alphabetisierungsraten unter Frauen und ihre meist geringe Wirtschaftskraft zu nennen. Um den Frauen Gehör zu verschaffen, ist deshalb die Entwicklung und Anwendung von speziellen Strategien notwendig, damit die Frauen so in nationale Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit der südsudanesischen Organisation „South Sudan Democratic Engangement, Monitoring and Observation Programme (SSuDEMOP)“ und organisiert verschiedene Workshops und Diskussionen und veröffentlicht Informationen zum Thema. Die erste Veranstaltung dieser neuen Partnerschaft fand am 8. und 9. Juni 2016 an der University of Juba statt. 54 Frauen aus verschiedenen Bereichen konnten hier ihre Ideen austauschen, wie Frauen aktiv in der TGoNU partizipieren können, und hatten die Möglichkeit, mit den Frauenvertreterinnen in der Nationalen Gesetzesgeber-Versammlung zu diskutieren. Am Ende wurde aus den Ideen des Workshops ein strategisches Dokument entwickelt.

Ausführliche Informationen zu diesem Workshop finden Sie hier (auf Englisch): http://www.kas.de/uganda/en/publications/45659/

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Uganda, 23. Juni 2016

participants
facilitator
panel session at the public dialogue