Mehr Digitalisierung für den landwirtschaftlichen Sektor in Uganda

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Am 28. März hat KAS zusammen mit ACTADE (African Center for Trade and Development)einen Runden Tisch zum Thema "Digitalisierung des landwirtschaftlichen Sektors in Uganda" veranstaltet. Experten und verschiedene Interessenvertreter diskutierten über die mit der Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen und Chancen, um das Wachstum des landwirtschaftlichen Sektors zu steigern.

Landwirtschaft leistet einen entscheidenden Beitrag für Ugandas Wirtschaft und macht fast 70% der Arbeitsplätze des Landes aus. Dennoch stoßen Kleinbetriebe und Landwirte immer wieder auf Herausforderungen, die ihre Produktivität und Produktion essentiell beeinflussen. Begrenzter Zugang zu Informations- und Zahlungssystemen so wie schwache Qualität und Quantität von Produkten, die nicht der Marktnachfrage entsprechen, führen zu Hindernissen im Wachstum des landwirtschaftlichen Sektors.

Durch landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten werden Kleinbetriebe Teil eines größeren Systems und operieren nicht mehr alleine. Als Teil dieses Systems ist ein Zugang zu wichtigen Marktinformationen und Zahlungssystemen essentiell, um die eigene Produktivität zu steigern. Bisher hat Uganda seine Potentiale in der Nutzung digitaler Netzwerke im landwirtschaftlichen Sektor noch nicht ausgeschöpft, obwohl das digitale Zeitalter auch in Uganda bei weitem angekommen ist. Dennoch haben viele Kleinbauern in ländlichen Gebieten nur bedingt Zugang zum Internet.

Die Digitalisierung landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten geht einher mit zahlreichen neuen Möglichkeiten: Informations- und Kommunikationswege werden verkürzt, Produktionsabläufe besser überwacht und Kleinbetriebe mit nötigen Informationen über Angebot und Nachfrage versorgt.

Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht ist auf Englisch verfügbar.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Uganda, 29. März 2018

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