Reality Check Nr.10

Uganda's Transformation antreiben

Diese 10. Ausgabe der Publikationsreihe "Reality Check" untersucht die Rolle von Energie als Motor und Gestalter der wirtschaftlichen Transformation in Uganda. Die Suche nach einem angemessenen Zugang zu bezahlbarer Energie ist heute ein wichtiges entwicklungspolitisches Anliegen. Es wäre für ein Land wie Uganda unvorstellbar, integratives Wachstum und dauerhaften Frieden zu erreichen, ohne Zugang zu Energie und insbesondere Strom zu haben.

Uganda ist ein aufstrebendes Land, das eine wirtschaftliche Transformation von einer Agrarwirtschaft zu einer Industrienation anstrebt. Dieser Bericht konzentriert sich auf den bevorstehenden Transformationsprozess und untersucht den Zusammenhang zwischen Energie und wirtschaftlicher Transformation in Uganda. Der 10. Reality Check versucht den Energiediskurs neu zu fokussieren, um Energie als Motor der Entwicklung zu betrachten.

Nach der Identifizierung der Rolle von Energie für die wirtschaftliche Transformation gibt der Bericht einen Überblick über den aktuellen Status des Energiesektors in Uganda und seinen Anteil an er wirtschaftlichen Transformation. Die Ergebnisse des Reality Check zeigen, dass Ugandas aktuelle Wirtschaft stark auf Biomasse angewiesen ist und zu einem geringeren Anteil auf Erdölprodukten und Elektrizität.

In der Studie wurden jedoch wesentliche Einschränkungen wie Unzuverlässigkeit von Elektrizität, ungleicher Zugang zu Elektrizität und die Endlichkeit von Biomasse wie Holz und Holzkohle festgestellt. Darüber hinaus untersucht der Bericht mehrere Möglichkeiten, diese Beschränkungen zu überwinden. Schließlich deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Energiesektor Ugandas nachhaltiger, inklusiver, zuverlässiger und zugänglicher werden muss, um der ugandischen Wirtschaft zu helfen, sich langfristig zu verändern. Basierend auf diesen Ergebnissen argumentiert die Studie, dass eine wirtschaftliche Transformation nur möglich ist, wenn Haushalte und Unternehmen Zugang zu verlässlichen Energiequellen haben.

Die Regierung Ugandas hat sich verpflichtet, das Land bis 2041 von einem Agrarland mit niedrigem Einkommen in ein modernes Land mit mittlerem Einkommen zu verwandeln, um damit die große Mehrheit der Haushalte aus der Armut zu befreien und ihnen die Kaufkraft zu geben, mehr zu kaufen und moderne Energien zu nutzten. Die Ergebnisse der Publikationen zeigen jedoch, dass der Zugang der Haushalte zwar entscheidend für die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung ist, dass aber allen Haushalten der Zugang zu moderner Energie erst ermöglicht werden muss, wenn diese sich moderne Energien leisten können.

erschienen

Uganda, 24. August 2018