Außerhalb des Blickfelds. Worüber berichten wir und was bleibt unbeachtet.

Medienkonferenz der N-ost

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Vom 5.-7. Oktober 2017 fand in Kiew eine Medienkonferenz der NGO N-ost statt, die von der KAS Ukraine gefördert wurde. Diese NGO umfasst Journalisten aus über 20 Ländern, die über Osteuropa berichten. Das Hauptthema der Konferenz in diesem Jahr waren die sogenannten Blindflecke, d.h. das, was von Medien und der Gesellschaft manchmal unbeachtet bleibt.

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Eröffnung der Medienkonferenz "Außerhalb des Blickfelds. Worüber berichten wir und was bleibt unbeachtet", 05.10.2017, Kiew. Diskussionsteilnehmer v.l.n.r.: Christian Trippe (DW), Angelina Karjakina (Hromadske TV), Jewhen Fedtschenko (Mohyla-Akademie), Gemma Pörzgen.

Über 120 Journalisten, Redakteure und Analysten des Medienmarkts aus der Ukraine, Deutschland und anderen europäischen Ländern kamen, um Themen und Bevölkerungsgruppen zu identifizieren, die außerhalb der Medienaufmerksamkeit bleiben, Gründe und Folgen zu besprechen, zu welchen dies führen kann.
Im Zuge der Konferenz wurden viele ukrainische Themen dieser Art identifiziert, z.B. das Leben in den besetzten Gebieten im Donbass und auf der Krim, Probleme der Binnenflüchtlinge, Resozialisierung der ATO-Kämpfer sowie Kritik von Behörden, Einhaltung von Medienstandards bei der Berichterstattung über die Kriegshandlungen usw. Es wurde betont, dass die Ukraine, die von den Weltmedien lange unbeachtet war, nach einem kurzen Interessenausbruch wegen der dramatischen Ereignisse 2013-2015 nun wieder uninteressant für europäische Medien wird.
Im Rahmen der Konferenz fanden vier Paneldiskussionen und über zehn Workshops statt, die meisten wurden parallel auf dem IZONE-Gelände organisisert.
Mehr darüber Website N-ost

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Berlin, 9. Oktober 2017

Kontakt

Gabriele Baumann

Leiterin des Auslandsbüros Ukraine

Gabriele Baumann
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