Buchvorstellung mit Prof. Dr. Horst Teltschik

329 Tage. Innenansichten der Einigung

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Am 3. Dezember wurde an der Andrássy Universität Budapest die ungarische Ausgabe der Erinnerungen des ehemaligen stellv. Chefs des Bundeskanzleramts, Prof. Dr. Horst Teltschik, aus der Zeit vom Mauerfall bis zur Wiedervereinigung der Öffentlichkeit vorgestellt. Das beim Antall József Wissenszentrum erschienene Werk wurde vor ca. 100 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bürgergesellschaft präsentiert.

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Eröffnungsrede von Frank Spengler

Eröffnungsrede von Frank Spengler

Die Eröffnungsansprachen hielten Prof. Dr. András Masát, Rektor der Andrássy Universität Budapest (AUB), Frank Spengler, Leiter des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung und Katalin Bihari, stellv. Direktorin des Antall József Wissenszentrums. Anschließend kam es zu einer Podiumsdiskussion unter der Moderation von Edit Inotai, Journalistin und Hauptforscherin des Centre for Euro-Atlantic Integration and Democracy. Im Gespräch tauschte sich der Autor mit Prof. Dr. Andreas Oplatka, Kuratoriumsvorsitzender und Professor emerit. der AUB und Dr. György Nógrádi, Professor an der Corvinus Universität Budapest, über die Zeit 1989/1990 sowie über die Folgen der deutschen Wiedervereinigung aus. Horst Teltschik betonte, dass ohne die positive Einstellung der US-Amerikaner unter Präsident George Bush d.Ä. die Wiedervereinigung kaum so reibungslos zu bewältigen gewesen wäre. Zudem erklärte der ehemalige Chefberater von Helmut Kohl, dass die deutsche Regierung der Sowjetunion unter Führung von Michail Gorbatschow finanziell entgegengekommen sei und auch Hilfslieferungen geliefert habe. Dies habe das Klima eines gegenseitigen Vertrauens wesentlich befördert. Abschließend hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen und das Buch (ISBN: 978-61555590-6-8) käuflich zu erwerben. Beim Empfang in den Räumlichkeiten der AUB wurden die Diskussionen und Gespräche vertieft.

Autor

Bence Bauer, LL.M

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Ungarn, 3. Dezember 2015