Länderberichte
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Gipfel der (Un-)Möglichkeiten
Uruguay übernimmt die pro tempore-Präsidentschaft des Mercosur
Am 24. Juli 2009 fand in der paraguayischen Hauptstadt Asunción der 37. Gipfel der Staatschefs des südamerikanischen Integrationsbündnisses Mercosur (Mercado Común del Sur) statt. Die internen Probleme des Mercosur harren weiterhin einer Lösung. Differierende Interessen kombiniert mit mangelndem Gemeinsinn werden zumal angesichts der anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen auch der nun angetretenen uruguayischen Mercosur-Präsidentschaft im kommenden halben Jahr wenig Raum für Fortschritt lassen. mehr…
Gas gegen Meereszugang
Evo Morales auf Staatsbesuch in Uruguay
„Gas gegen Meereszugang“, titelte die uruguayische Tageszeitung „El Observador“ am Tag nach dem Blitzbesuch von Evo Morales in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo. Das ist wohl die kürzeste Zusammenfassung, die man für den Grund dieses Staatsbesuches finden kann, der im Wesentlichen durch den Austausch von Freundlichkeiten und Absichtserklärungen geprägt war. mehr…
„Vamos, Pepe…?“
Vorwahlen zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen
Am 28. Juni fanden in Uruguay Vorwahlen statt. Zumindest hinsichtlich der Entscheidung über die nun jeweils einzigen Kandidaten der Parteien für das Amt des Staatspräsidenten bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 25. Oktober 2009 gab es keine Überraschungen. So jedoch nicht vorhersehbar war, dass das Regierungsbündnis Frente Amplio sich nach den vorläufigen Auszählungsergebnissen des Wahlgerichts nicht als stärkste politische Kraft behaupten konnte. mehr…
Erstes Urteil wegen Verbrechen während der uruguayischen Militärdiktatur ergangen
Am 27. März 2009 erging das erste Urteil gegen sechs Ex-Militärs und zwei ehemalige Polizisten wegen während der uruguayischen Militärdiktatur (1973-1985) begangener Verbrechen gegen die Menschlichkeit. mehr…
EU-Einwanderungspolitik aus südamerikanischer Sicht
Entfremdung über eine Direktive
Südamerika hat die neueste Richtlinie zur Einwanderungspolitik aus Brüssel auf dem Gipfel des Mercosur in der letzten Woche scharf verurteilt. Im Zentrum der Kritik steht der Vorwurf der historischen Undankbarkeit Europas. Doch bei aller Emotionalität drohen ein paar wirklich wichtige Fragen aus dem Blickfeld zu geraten. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.