Myanmars langer Weg zur Demokratie

Bei Adenauers am Kamin

Vortragsveranstaltung mit dem Außenstellenleiter der KAS in Rangon, der Hauptstadt Birmas.

Dr. Norbert Eschborn berichtete detailliert und umfassend über die politische und wirtschaftliche Entwicklung seines Gastlandes. Nach vielen Jahrzehnten unter einer sozialistischen Militärdiktatur, während derer politischen Gegner ermordet, gefoltert und inhaftiert wurden, lockern die Militärs seit 2010 die Bedingungen. Waren unliebsame Ergebnisse freier Wahlen zum Ende des letzten Jahrhunderts noch durch Ignorieren dieser Ergebnisse bedeutungslos, so gibt es jetzt mittlerweile eine starke parlamentarische Opposition. Die Oppositionsbewegung führt die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi. Dennoch sind Medien und Justiz nach wie vor nicht frei.

Im Anschluss an den Vortrag Dr. Eschborns fand eine Diskussion zur Demokratisierung des Landes statt.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Oldenburg, 20. Februar 2018

Myanmars Weg zur Demokratie

Dr. Eschborn spricht über die Demokratieentwicklung in seinem Gastland