„Jede Statistik hinterfragen!“

Humorvolle Einblicke von Björn Christensen in die Deutungsvielfalt von Statistiken

Statistik hat bei vielen Menschen nicht den besten Ruf. Sie gilt als langweilige, schwierige, trockene Materie, die jedem zwar auf Schritt und Tritt in Schule, Studium, Beruf und vor allem in den Medien begegnet, zu der viele aber kaum Zugang finden. Dabei sind die meisten statistischen Sachverhalte mit gesundem Menschenverstand einfach zu hinterfragen.

Im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven gab Prof. Dr. Björn Christensen, auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung Oldenburg, humorvolle Einblicke in die Deutungsvielfalt von Statistiken. In seinem Praxisvortrag "Trau´ keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” zeigte er den rund 35 anwesenden Zuhörer_innen, wie sich statistisch beweisen lässt, dass der Vatikan weltweit die höchste Kriminalitätsrate aufweist oder Schokolade zum Nobelpreis verhilft. Einfache Botschaften sind zwar attraktiv, aber kaum seriös. Bei vielen Studien und Umfragen werden einfache statistische Regeln missachtet und die Hintergründe nicht hinterfragt.

Zum Referenten: Björn Christensen ist Professor für Mathematik und Statistik am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Kiel und an der Europa-Universität Flensburg. Vor seinem Wechsel an die Hochschule hat er zwei Unternehmen im Bereich Data Mining/Big Data gegründet und geleitet. Nebenberuflich schreibt er zusammen mit seinem Bruder Sören seit 2012 eine wöchentliche Kolumne zur Mathematik und Statistik in den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages und unregelmäßig die Kolumne „angezählt“ auf Spiegel Online.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Oldenburg, 18. April 2018

Prof. Dr. Björn Christensen im Gorch-Fock-Haus

Prof. Dr. Björn Christensen besuchte auf Einladung des Hermann-Ehlers-Bildungsforums der Konrad-Adenauer-Stiftung in Oldenburg das Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven.