Nachrichten
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Newsletter
Newsletter Ausgabe Juli
Wir freuen uns Ihnen die Wiederaufnahme unseres Newsletters mitzuteilen. Dieser wird von nun an jedes Quartal erscheinen. Im Juli erfahren Sie unter anderem mehr über: Militärkolloquium im Niger – Diskussionen über die Rolle des Militärs in einer Demokratie Meuterei in Burkina Faso – Soziale Unruhen bedrohen die politische Stabilität des Landes - Präsidentschaftswahlen in Benin – Eine zweite Amtszeit für Boni Yayi
Politische Bildung
Vier Wochen Abendkurse für junge Politiker aus Niger
Vom 20. Mai bis 17. Juni beschäftigen sich 25 Nachwuchspolitiker aus allen im Parlament vertretenen politischen Parteien im Niger mit Fragen des politischen Leadership und der politischen Bildung. Die von der Konrad-Adenauer-Stiftung angebotenen Abendkurse finden vier Wochen lang jeden Abend in Niamey statt.
Dezentralisierung
Legitimität und Legalität in Togos Kommunalpolitik
Anlässlich des 15jährigen Bestehens des Kommunalverbandes (UCT) Togo fanden vom 27. bis 31. Mai eine Reihe von Schulungen und Festveranstaltungen in Lomé statt. Das Regionalprogramm PDWA unterstützte dabei die Weiterbildung der Bürgermeister und Präfekten in Togo zum Thema Legitimität und Legalität.
Zivilgesellschaft
Abschluss des Lehrgangs Contrôle Social
Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in einer Demokratie? Mit dieser Frage setzten sich junge Vertreter der Zivilgesellschaft aus der Projektregion des PDWA eine Woche lang auseinander. Die letzte Edition der 3jährigen Fortbildung der KAS beschäftigte sich mit der politischen Kontrollfunktion der Zivilgesellschaft.
Wahlen in Afrika
KAS als Wahlbeobachter bei Parlamentswahlen in Benin
Bei den Parlamentswahlen in Benin am 30. April 2011 nahm das KAS Büro Cotonou an der Wahlbeobachtermission des Partners Centre Afrika Obota teil. Die Wahlen verliefen friedlich. Die Beobachter stellten aber eine Reihe von Unregelmäβigkeiten fest. Die Partei von Präsident Boni Yayi ging als stärkste Kraft hervor.
Afrikas Zukunft. Fakten und Visionen(2)
"Wir können zudem sagen, dass sich ... gerade in der Subsahara-Region, viele Staaten auf einen sehr spannenden ... Weg gemacht haben. So müssen wir Land für Land auch hier schauen: Sind es Länder mit Rohstoffressourcen? ... Sind es Länder ohne solche Rohstoffressourcen? ... wir müssen vermitteln, dass das nicht mehr allein eine Zusammenarbeit mit einem armen Kontinent ist, sondern dass es eine große Vielfalt gibt. Es geht dabei um Hilfe zur Selbsthilfe." (Bundeskanzlerin Angela Merkel)
Afrikas Zukunft. Fakten und Visionen (1)
"Erst der Frieden weckt die Potenziale auf"
"L'Afrique aux Africains" so lautete die Forderung von Philippe Migault vom Institut des Relations Internationales et Stratégiques (IRIS, Paris. Seit Jahren gäbe es erfolgversprechende Ansätze für innerafrikanische Konfliktllösungen (AU, ECOMOG). Um sie umzusetzen, müsse Afrika außerafrikanischen Partnern gegenüber mit einer Stimme sprechen, seine heimischen Eliten an das Land binden und die kontinentale Sicherheitskooperation von unten her mit regionalen Bündnissen aufbauen.
Soziale Marktwirtschaft in Afrika
Auf dem Weg zur Société juste und sociale?
Soziale Marktwirtschaft ist das Top-Thema der westafrikanische Nachwuchseliten. Auf ihrer Frühjahrskonferenz in Togo diskutierten die Teilnehmer, wie verantwortungsvolles Wirtschaften und Empathie für die Bedürftigen zu einer nachhaltigen politischen Vision verbunden werden können.
In eigener Sache
Übergabe von Klaus D. Lötzer an Elke Erlecke
Mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels übertrug Klaus D. Lötzer im Beisein von Partnern die Leitung des Regionalprogramms Politischer Dialog Westafrika an Elke Erlecke. Lötzer hatte das Programm als Interimsleiter während der vergangenen sechs Monate geführt und wird ab Mai das KAS Büro in Tunis leiten.
Präsidentschaftswahlen Côte d'Ivoire
Ouattars große Herausforderung heißt NATIONALE EINIGUNG
Die schrecklichen Ereignisse bis zur Amtsübernahme haben diese Aufgabe nicht gerade einfacher gemacht. Sie war vor den Wahlen im November 2010 schon schwer genug. Angesichts der Zerstörung an Leib und Seele, sowie sozialer Infrastruktur und angesichts der Jugendarbeitslosigkeit: Kann Ouattara das meistern?