Politische Bildung an Schulen und ihr Beitrag zu sozialer Kohärenz und nationaler Aussöhnung in der Côte d’Ivoire

Ergebnisse eines Rundtischs der KAS in Abidjan in Zusammenarbeit mit dem DAAD

Auch verfügbar in Français

Demokratisches Bewusstsein wird nicht vererbt, sondern muss immer wieder neu von Generation zu Generation vermittelt werden. Das verlorene Jahrzehnt in der Côte d’Ivoire, der Bürgerkrieg und die politische Spaltung haben auf dramatische Weise vor Augen geführt, dass Demokratie eine Herausforderung im Lande bleibt. Vor diesem Hintergrund lud die KAS in Abidjan in Kooperation mit dem DAAD zu einem Rundtisch ein, um über die Rolle politischer Bildung an Schulen bei der Ausbildung eines demokratischen Selbstverständnisses zu diskutieren. Die Ergebnisse wurden in einer Publikation zusammengefasst.

VORWORT

Dr. Valentin Katzer, Trainee im Regionalprogramm Politischer Dialog Westafrika (PDWA)

I. HISTORISCHER KONTEXT UND BILANZ DER STAATSBÜRGERKUNDE IN DER CÔTE D‘IVOIRE

Dr. Moussa Sangaré, Dozent und Forscher an der Ecole Normale Supérieur d’Abidjan (ENS)

II. STAATSBÜRGERKUNDE: REALITÄTEN UND HERAUSFORDERUNGEN DES SCHULWESENS IN DER CÔTE D’IVOIRE MIT BESONDEREM AUGENMERK AUF BENACHTEILIGTE VIERTEL

Shakira Bamdele Agboola, Juristische Assistentin bei FENASCOVICI

III. DIE EINFÜHRUNG DER EDHC IN DIE LEHRPLÄNE DES MINISTERIUMS FÜR TECHNISCHEN UNTERRICHT UND BERUFSAUSBILDUNG

Affian Lucie Desirée Kassi, Dozentin und Forscherin des Nationalen Instituts für die Pädagogik im technischen Unterricht und in der Berufsbildung

IV. DIE EINFÜHRUNG DER EDHC DURCH DAS MEFTP SEIT 2012: BILANZ, PERSPEKTIVEN UND HERAUSFORDERUNGEN

Rigobert Kouakou, Inspektor für technische Bildung und Berufsausbildung

V. FÜR EINE TRANSFORMIERENDE EDHC IN CÔTE D’IVOIRE

Dr. Séverin KOUAME, Soziologe, Dozent und Forscher an der Université Alassane Ouattara in Bouaké / Mirko HOFF, Programmbeauftragter im Regionalbüro Westafrika von Interpeace

Autor

Dr. Valentin Katzer

erschienen

Abidjan, 9. Februar 2017