"Ich war Hitlerjunge Salomon"

Filmvorführung und Zeitzeugengespräch

März 6 Dienstag

Veranstaltung ausgebucht

Datum/Uhrzeit

6. März 2018, 8.15-11.30

Ort

CINEPLEX Münster, Albersloher Weg 14, Münster, Deutschland

mit

Sally Perel

Typ

Event

Filmvorführung des Films "Hitlerjunge Salomon", der auf den Erlebnissen von Sally Perel in der Zeit des Nationalsozialismus beruht, mit anschließender Lesung und Gesprächsrunde mit Sally Perel: Zielgruppe Schülerinnen und Schüler aus Münster.

Veranstaltungsnr.

B44-060318-1

Sally Perel wird am 21. April 1925 im niedersächsischen Peine geboren.
Seine Eltern sind fromme Juden, die 1935 zunächst nach Polen flüchten. Sally flieht weiter in die Sowjetunion bis nach Minsk, wo er 1941 deutschen Truppen in die Hände fällt. Er gibt sich als Volksdeutscher aus und wird nach einem Jahr bei der deutschen Wehrmacht an der Ostfront in eine HJ-Schule nach Braunschweig gebracht, wo er bis zum Kriegsende bleibt.
1948 wandert Perel nach Israel aus und baut sich dort eine neue Existenz auf.
Mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Rettung bei Kriegsende schildert er seine Erlebnisse als "jüdischer Hitlerjunge" in der Autobiographie "Ich war Hitlerjunge Salomon".
Sally Perel lebt in Israel.


Quelle: Ich war Hitlerjunge Salomon, Heyne Verlag, 1993

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Sally Perel

Sally Perel auf einer KAS-Veranstaltung

Sally Perel

Sally Perel erzählt seine packende Lebensgeschichte

Ansprechpartner

Beate Kaiser

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin Frauenkolleg

Beate Kaiser
Tel. +49 231 1087777-5
Fax +49 231 1087777-7