Lieber tot als pflegebedürftig?
Palliative Geriatrie als Antwort auf eine große Ratlosigkeit
Oktober15Freitag
Datum/Uhrzeit
15. Oktober 2010, 09.30 - 18.00 Uhr
Ort
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35 ,10785 Berlin
mit
u.a. Dr. Dr. Marina Kojer,Wien Prof. Dr. Katharina Heimerl, Wien
Typ
Fachkonferenz
Kooperationsveranstaltung mit dem Unionhilfswerk
bereitgestellt von
Akademie Berlin
Wichtigste Aufgabe der Palliativen Geriatrie ist es, alten, unter mehreren Krankheiten leidenden Menschen bis zuletzt ein beschwerdearmes und würdiges Leben zu ermöglichen. Das heißt, vor allem Schmerzen, belastende Symptome und seelische Nöte zu lindern. Dies erfordert multiprofessionelle Zusammenarbeit der Helfenden unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Autonomie der Betroffenen und ihrer Zugehörigen. Derzeit wird die Altenpflege diesem Anspruch nur selten gerecht. Auch darum fürchten viele Menschen Pflegebedürftigkeit, Würdelosigkeit und Abhängigkeit. Die Helfenden fühlen sich häufig überfordert und ausgebrannt. Braucht die Altenpflege einen von Ethik- und Kompetenz getragenen Paradigmenwechsel? Was braucht es, damit hier Palliative Care-Prozesse entstehen und es allen Beteiligten besser geht? Kann die Einführung von palliativgeriatrischer Fachlichkeit individuell, jederzeit und überall gelingen? Die Palliative Geriatrie beschreitet neue Wege. Unsere Fachtagung bietet Gelegenheit, voneinander zu lernen und sich über neue Trends in der Altenpflege sowie in der Palliativen Care auszutauschen.
Tagungsgebühr: 40,00 € inkl. Verpflegung
Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung. Anmelden können Sie sich unter kas-berlin@kas.de
Ansprechpartner
Renate Abt
Leiterin Bildungswerk Berlin

