Der Klientelismus in Lateinamerika

Diskussionsrunde mit Manuel Paulus, Carlos Gervasoni und Germán Lodola

Oktober10Mittwoch

Datum/Uhrzeit

10. Oktober 2012, 17:00

Ort

Universidad Torcuato Di Tella, Aula 301 (Miñones 2177, Ciudad de Buenos Aires)

Typ

Diskussion

Podiumsdiskussion mit Dr. Manuel Paulus (Universität Rostock), Dr. Carlos Gervasoni und Dr. Germán Lodola (Universidad Torcuato Di Tella).

bereitgestellt von

Logo: Konrad-Adenauer-StiftungAuslandsbüro Argentinien

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und die Universidad Torcuato Di Tella laden zu einer Diskussionsrunde über den „Klientelismus in Lateinamerika“ ein.

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Manuel Paulus graduierte in Politikwissenschaften und Soziologie an der Phillipps-Universität in Marburg. In 2004 führte er sein Studium an der Universad Nacional de Rosario in Argentinien und ab 2005 an der Universität Rostock fort. Dort erlangte er in diesem Jahr mit seiner Arbeit über „Politische Herrschaft, Klientelismus und Inklusion. Argentinien, Mexiko und Venezuela im Vergleich“ die Doktorwürde. Viele von Herrn Paulus Veröffentlichungen wurden am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) getätigt. Überdies hielt er zahlreiche Vorträge bei Konferenzen an verschiedenen europäischen und lateinamerikanischen Institutionen, wie dem Iberoamerikanischen Institut in Berlin, dem Zentrum für Politische Studien der Universidad Nacional Autonóma de México (UNAM) oder der Universidad Tecnológica Bolívar (Kolumbien).

Carlos Gervasoni ist Doktor der Politikwissenschaften an der Universität Notre Dame und studierte Lateinamerikanische Studien an der University of Standford. Er forscht über die Demokratie, die Provinzialpolitik, die öffentliche Meinung und über sozialwissenschaftliche Methoden. Seine Artikel erschienen in unter anderem in América Latina Hoy, Comparative Political Studies, Democratization, Journal of Democracy en Español, Journal of Politics in Latin America oder World Politics. Ferner war er Professor an der Universidad Católica Argentina (UCA), der CEMA-Universität, der Universitäten von San Martín und San Andrés und Gastprofessor an Universitäten in Brasilien, der ORT-Universität in Uruguay und der University of Austin, Texas. Herr Gernasoni erhielt sowohl ein Fullbright-Stipendium als auch eines vom Kellogg-Instituts der Universität Notre Dame.

Germán Lodola konzentriert sich in seinen Studien auf soziale Bewegungen, Fiskalförderalismus, politische Karrieren und die öffentliche Meinung. Im Moment forscht er über die Beziehung zwischen der politischen Umverteilung und den Wahlergebnissen der Provinzen beziehungsweise zwischen Argentinien und Brasilien. Er veröffentlichte viele Artikel in Desarollo Económico, The Journal of Federalism, Diálogo Político und Boletín de Polítíca Comparada. Basierend auf einer Meinungsumfrage über Demokratie, Wirtschaftspolitik der Regierung, Kriminalität und der Korruption, sozialer Proteste, politischem Klientelismus, der Provinzialregierungen, die staatliche Position der Wirtschaft und den Ausbau der Rechte von Minderheiten hat er gemeinsam mit Mitchell Seligson jüngst ein Buch über die politische Kultur Argentiniens veröffentlicht.

Ansprechpartner

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Leiterin des Auslandsbüros Argentinien

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