Kommunale Gesundheitspolitik

Gesundheitliche Versorgung Älterer im ländlichen Raum

Dezember12Donnerstag

Datum/Uhrzeit

12. – 13. Dezember 2013

Ort

Bildungszentrum Schloss Eichholz, Urfelder Str. 221, Wesseling, Deutschland. Zur Website ›

mit

Dr. K. Blum, Leiter Forschung Dt. Krankenhausinstitut; Dr. C. Weth, Gesundheitplaner Stadt Münster; Dr. H. Zimmermann, Referentin Gesundheitspolitik KV Nordrhein; F. Zimmermann, P. G. Pott, 1. Vorsitzender Bürgerbusverein Wermelskirchen u.a.

Typ

Seminar

Gesundheitliche, einschließlich psycho-somatischer und sozialer Probleme nehmen zu. Gesundheitliche Versorgung dagegen dünnt in manchen Stadtteilen und insbesondere in ländlichen Regionen zunehmend aus. Wie können Kommunen dem begegnen?

Veranstaltungsnr.

E50-121213-2

Kommune und Senioren:

Der ältere Mensch:
das vorherrschende gesellschaftliche Ideal:
- sozial eingebunden
- sofern mgl.: sich aktiv in die Gesellschaft einbringend
- sofern nötig: umsorgt von seinem sozialen Umfeld
- kommunikativ und interessiert
- möglichst gesund
- geistig möglichst rege
- medizinisch und ggf. pflegerisch gut versorgt
- selbstbestimmt im Hinblick auf seine Lebens-, insbes. Wohnumstände

die Realität:
Herkömmliche Familienstrukturen lösen sich auf.
Die Zahl der Single-Haushalte steigt, insbesondere bei Älteren.
Die Mobilität Älterer nimmt ab, Wege können nicht mehr bewältigt, Ziele nicht mehr erreicht werden.
Psychische Probleme nehmen zu, auch aufgrund von Vereinsamung und in Ermangelung sinnhafter Aufgaben.
Ältere sind u.U. nur deshalb krank, weil sie allein und nicht sozial eingebunden sind.
Demenzielle Erkrankungen werden immer häufiger.
Mit zunehmendem Alter wächst das Armuts-Risiko.
Finanzielle Probleme verhindern die Inanspruchnahme professioneller Hilfen.
Pflegende Angehörige geraten zunehmend an ihre Grenzen.
Insbesondere auf dem Land herrscht zunehmend Mangel an ärztlicher Versorgung.
Pflegedienste finden zunehmend schwieriger Personal.
Das Verhältnis von Hilfsbedürftigen zu potentiellen - ehrenamtlichen oder bezahlten - Helfern verschlechtert sich immer mehr.


Einiges davon ist unbeeinflussbar, etliches auf kommunaler Ebene nicht zu bewältigen.
Wissenschaft und Gesundheits-Institutionen diskutieren jedoch verschiedenste Lösungen, und viele Kommunen zeigen heute bereits eine hohe Problemlösungskompetenz.


Gesundheitliche Versorgung und (pflegerische) Beratung und Betreuung - welche Aufgaben kommen den Kommunen zu?
Ergebnisse des Workshops mit den Teilnehmern, zusammengestellt von Katharina Schütz

Weiteres Material zum Thema:

Öffentlicher Gesundheitsdienst und Public Health
Gesundheit als Zukunftsthema für Kommunen
Versorgungsreport zur ambulanten Versorgung im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
Modernisierungsthemen und -projekte nordrhein-westfälischer Krankenhäuser
Bürgerbus Wermelskirchen
Fahrdienste für Senioren in der Gemeinde Hünfelden
Befragung von Senioren "Wie will ich morgen leben?" (bezugnehmend zum vorstehenden link)


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