Was heißt menschenwürdiges Sterben? - Palliativversorgung, Sterbebegleitung und Sterbehilfe in Deutschland

September28Montag

Datum/Uhrzeit

28. September 2015, 18.00 Uhr

Ort

Rostock, Rathaushalle

Typ

Vortrag

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Schon seit geraumer Zeit wird über Begriffe wie Sterbehilfe, Selbsttötung oder Beihilfe zum Suizid diskutiert. Auch der Deutsche Bundestag befasst sich mit diesen Themen, debattiert aktuell über 4 Gesetzentwürfe und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr über ein Gesetz zur Regelung der Sterbebegleitung entscheiden. Die kontroversen Debatten verdeutlichen die hohe Bedeutung dieses Themas für jeden einzelnen und die Gesellschaft insgesamt.

• Was heißt menschenwürdiges Sterben?
• Wie ist die aktuelle Rechtslage für Sterbende, Angehörige, Ärzte?
• Wie kann umfassend für Sterbende i. S. einer Palliative Care gesorgt werden?
• Wie kann die Hospiz- und Palliativ-versorgung weiter ausgebaut werden?
• Warum überhaupt brauchen wir ein ‚Sterbehilfegesetz‘?
• Wie gehen andere Staaten mit der Herausforderung des Sterbens um?

Der Referent Thomas Sitte , Mediziner, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer der Deutschen PalliativStiftung (DPS) sowie Geschäftsführer Pro PalliativNetz, wird die verschiedenen Facetten dieser hoch aktuellen politischen und ethischen Debatte erläutern und steht für ein Gespräch zur Verfügung.

Programm

Begrüßung, Eröffnung
Dr. Silke Bremer - Konrad-Adenauer-Stiftung MV

Was heißt 'menschenwürdiges Sterben'?
Vortrag
Thomas Sitte - u.a. Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung

anschließend Gespräch
Moderation: Renate Holznagel
Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU MV, Landtagsvizepräsidentin a.D.

Der Referent

Thomas Sitte
Thomas Sitte setzt sich für eine verbesserte Versorgung der Menschen im letzten Lebensabschnitt ein. Nach seinem Medizinstudium baute Thomas Sitte eine der ersten AIDS-Hilfen im ländlichen Gebiet mit auf. Bereits während seiner Berufstätigkeit war er ehrenamtlich aktiv und begann Akteure des Palliativbereichs miteinander zu vernetzen und innovative Impulse zur Entwicklung der ambulanten Palliativmedizin zu geben. Sein wichtigstes Projekt: Die Gründung der Deutschen PalliativStiftung 2010. Neben Verbesserungen in der Patientenversorgung möchte die Stiftung in der Gesellschaft einen Wandel hin zum „palliativen Denken“ anstoßen.

Weitere Hinweise

Veranstaltungsort:
Rathaus Rostock
Rathaushalle
Neuer Markt 1
18055 Rostock

Teilnahme
Wir bitten um eine Anmeldung an die Konrad-Adenauer-Stiftung M-V kas-mv@kas.de

Der Eintritt ist frei.

Diese Einladung kann gerne an Interessierte weitergegeben werden.

Veranstalter
Konrad-Adenauer-Stiftung MV Arsenalstr. 10
19053 Schwerin
T/F: 0385 555 705-0/-9
Kas-MV@kas.de
www.kas.de/mv

Eine junge Hand hält eine alte Hand | Foto: Bernhard Friesacher/pixelio.de

Ansprechpartner

Dr. Silke Bremer

Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern und Leiterin des Politischen Bildungsforums Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Silke Bremer
Tel. +49 385 555705-0
Fax +49 385 555705-9