Wo ist mein Kind?

Staatlich organisierte Zwangsadoption in der DDR und ihre Opfer

Mai17Dienstag

Datum/Uhrzeit

17. Mai 2016, 17.00 - 19.00 Uhr

Ort

Lindner Congress Hotel, Berliner Platz, Cottbus, Deutschland

mit

Singora-Viola Greiner-Willibald, Katrin Behr, Vorsitzende Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen, OvZ-DDR e.V.; Esther Finck

Typ

Gespräch

Cottbuser Runde

Veranstaltungsnr.

B14-170516-1

Durch das SED-Regime wurden Zwangsadoptionen als Mittel zur Verfolgung nicht konformer Familien und Menschen genutzt. Insgesamt gab es ca. 72000 Adoptionen. Kinder wurden ihren leiblichen Eltern weggenommen, die oft mit perfiden Erpressungsmethoden gezwungen wurden, ihre Zustimmung zu der Adoption zu geben.

Was dies für die Opfer bedeutete, und welches Leid noch heute damit verbunden ist, darüber wird öffentlich viel zu wenig diskutiert. Bis heute ist dieser Teil der Repressionsgeschichte des SED-Regimes zudem kaum wissenschaftlich aufgearbeitet. Oft wird Betroffenen noch heute mit Hinweis auf den Persönlichkeitsschutz Auskunft verweigert.

Wir haben Opfer vom Verein „Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen, OvZ-DDR e.V.“ eingeladen, uns ihre Geschichte zu erzählen.

Herzliche Einladung!

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Cover Katrin Behr

Ansprechpartner

Dr. Klaus Jochen Arnold

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg

Dr. Klaus Jochen Arnold
Tel. +49 331 748876-12
Fax +49 331 748876-15
Sprachen: Deutsch,‎ English