Lebensmittel aus der Region und ökologische Erzeugung - ein Widerspruch?

Oktober23Montag

Datum/Uhrzeit

23. – 24. Oktober 2017

Ort

Akademie Klausenhof, Klausenhofstrasse 100, Hamminkeln, Deutschland. Zur Website ›

Typ

Fachkonferenz

Biologisch erzeugte Lebensmittel erfreuen sich einer derartigen Nachfrage, dass der Bedarf aus heimischer Produktion nicht gedeckt werden kann. Die Belastungen der Umwelt durch lange Transportwege werden durchaus als problematisch wahrgenommen.

Lebensmittel aus der Region werden zum neuen Verkaufssegment. Eine Erzeugung nach EU-Bio-Standard oder einem der anderen Bio-Labels ist damit jedoch häufig nicht verbunden.

  • Welche Prioritäten sollte ich als Verbraucher setzen?
  • Können kommunale Ernährungsräte hier Nutzen stiften?
  • Welche Kriterien sollten vielleicht sonst noch Berücksichtigung finden?
  • Lässt sich regionale und ökologische Erzeugung auf die Dauer stärker in Einklang bringen?


BILDUNGSURLAUB: Diese Veranstaltung ist nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW anerkannt.


Hintergrund-Material zur Veranstaltung:

Kommunales Engagement für "bio" und "regional" - zukunftsträchtig und wertschöpfend

Maßnahmen des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Erhöhung des Anteils von Öko-Landbau an der gesamten landwirtschaftlichen Anbaufläche auf 20%: Zukunftsstrategie ökologischer Landbau

Extrakt aus "Zukunftsstrategie ökologischer Landbau" im Hinblick auf die hier diskutierte Fragestellung

"Bio"- und "Regional"-Handelsmarken der Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland. aus: Sektoruntersuchung Lebensmitteleinzelhandel des Bundeskartellamtes 2014

Bauplanungsrechtliche und städteplanerische Optionen in Hinsicht auf den Lebensmitteleinzelhandel. aus: Sektoruntersuchung ... (s.o.)

Hinweise der Verbraucherzentrale NRW zur Identifikation tatsächlich regional erzeugter Lebensmittel

Auf der Basis des Mailänder Abkommens über städtische Ernährungspolitik / Milan Urban Food Policy Pact, verabschiedet und unterzeichnet u.a. von Berlin und Köln am 15. Oktober 2015, wurden in diesen beiden Städten kommunale Ernährungsräte gegründet. Sowohl in Berlin als auch in Köln werden die Ernährungsräte kommunal unterstützt.

Pressemeldung der Stadt Köln vom 12.7.2017, wonach der Ernährungsrat Köln und Umgebung für weitere 3 Jahre durch die Stadt unterstützt wird. Wiedergegeben sind auch die Historie, die Zusammensetzung und die Art der Ausschüsse des Ernährungsrats sowie die Motivation und der konzeptionelle Hintergrund für das Engagement der Stadt Köln.

Karte der Arbeitsgruppe BIO NRW mit Bezugsquellen für Bio-Produkte, darunter auch Direktvermarktung, in NRW

Datenbank der Landwirtschaftskammer NRW zur regionalen Suche nach Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte mit Wahlmöglichkeit: Öko-Produkte

"Essbare Städte" repräsentieren quasi den Gedanken der regionalen Erzeugung auf der kleinsten räumlichen - nämlich der kommunalen - Ebene. Die Stadt Minden fördert die Initiative Essbare Stadt Minden u.a. mit Hilfe eines sog. Verfügungsfonds. Bei Essbare Stadt Andernach wird die Kommune unmittelbar vielfältig aktiv.

Eröffnung eines weiteren online-basierten Marktes für (Bio-)Produkte regionaler bäuerlicher Betriebe in Köln


Veranstaltungen der KommunalAkademie zum Themenfeld "Kommune und Nachhaltigkeit":

"Kommunalwald - Verantwortung für das (Stadt-)Klima" Mai 2017

"Energieversorgung aus dezentralen Quellen" / "Orte der Energiewende in ihrer wirtschaftshistorischen und kulturlandschaftlichen Umgebung" Sept. 2016

"Klimawandel und Städtebau" Mai 2016

"TEIL-hab-EN - Teilhaben durch Teilen" März 2016

"Energiepflanzen und die Werthaltigkeit von organischen Abfällen und Reststoffen" Aug. 2015

Anfahrt

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