Lust auf Land - Strategien für die Zukunft ländlicher Räume

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Günter Rosenke

Mai22Montag

Datum/Uhrzeit

22. – 23. Mai 2017

Ort

Landlust. Burg Flamersheim, Alter Rinderlaufstall, Euskirchen-Flamersheim, Deutschland. Zur Website ›

mit

Landrat Günter Rosenke, Dr. Hanns-Christoph Eiden, Bürgermeisterin Margareta Ritter, Landrat Heinz-Peter Thiel, Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, Bürgermeister Jan Lembach, Bernd Altgen, Achim Bädorf, Gerald Swarat, Eifel-Gäng u.v.m.

Typ

Fachkonferenz

Wie bleiben Dörfer und ländliche Regionen attraktiv? Wie können Infrastruktur und Dienstleistungen aufrechterhalten werden? Wie können Familien, qualifizierte Fach- und Nachwuchskräfte, Unternehmen und Innovationen gehalten bzw. angelockt werden?

Veranstaltungsnr.

KA-220517-1

Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft und wird älter. Diese Entwicklungen wirken sich besonders auf die ländlichen Räume aus, da es vor allem junge Menschen zu den Arbeitsplätzen und damit in die Ballungszentren zieht. Gleichzeitig gibt es einen Trend, auf dem Land zu bleiben oder wieder zurück aufs Land zu ziehen, Urlaub auf dem Land zu machen und Lebensmittel aus der Region erleben eine besondere Wertschätzung.

Ausgehend von den aktuellen demografischen Entwicklungen und Herausforderungen für den ländlichen Raum sollen auf dieser Fachkonferenz Strategien und Praxisbeispiele vorgestellt werden, die zeigen, dass Schrumpfung Innovation fördert. Leben auf dem Land, Urlaub im Grünen, funktionierende Dorfstrukturen sowie die Wertschätzung von Ruhe und Natur belegen die Lust auf Land. Mobilität, Gesundheitsversorgung, Digitalisierung oder Fachkräftesicherung gehören zu den Herausforderungen und Chancen, auf die ländliche Kommunen Antworten finden müssen.

Neben bundes- und landespolitischen Strategien geht es am ersten Tag der Konferenz vor allem um kommunalpolitische Beispiele aus der Praxis: Kommunalpolitische Verantwortungsträger stellen neue Modelle der Daseinsvorsorge oder Fachkräftegewinnung vor und zeigen, wie durch bürgerschaftliches Engagement Heimat gestaltet wird. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie sich ländliche Regionen in Zukunft behaupten können: Was zeichnet smarte, also digital vernetzte, Dörfer aus? Wie können sich ländliche Regionen als Energielieferant profilieren? Wie etabliert sich eine Region als Marke?

Am zweiten Tag ist eine moderierte Busfahrt von Euskirchen nach Bad Münstereifel geplant. Bei einem Besuch der Leitstelle in Euskirchen steht die notärztliche Versorgung, dabei unter anderem das Modell des Telenotarztes, im Vordergrund. Auf dem Weg nach Bad Münstereifel sprechen wir über Herausforderungen der Mobilität auf dem Land, bevor wir am Zielort der Exkursion gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und weiteren lokalen Verantwortungsträgern Bad Münstereifel als positives Beispiel für gelungene Stadtentwicklung und Stadtmarketing thematisieren: Den Dreiklang aus Kneippkurort, Bildungsort und City Outlet werden wir zum Abschluss der Exkursion bei einem moderierten Stadtrundgang besichtigen.

Anfahrt

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Ansprechpartner

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