Widerstand gegen Hitler - wie das Attentat vom 20. Juli 1944 nachwirkte

Juli20Donnerstag

Datum/Uhrzeit

20. Juli 2017, Beginn: 19:00, Ende: 21:00

Ort

Roncalli-Haus Magdeburg, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, Magdeburg, Deutschland. Zur Website ›

mit

Prof. Dr. Mathias Tullner, Dr. Felicitas von Aretin, Dr. Günter Buchstab, Tobias Krull MdL, Dr. Andreas Schulze

Typ

Forum

Welche beruflichen und politischen Konsequenzen haben die Kinder und Enkel der Widerstandskämpfer gezogen. Nicht wenige haben die demokratische Neugründung inspiriert und aktiv gefördert.

Veranstaltungsnr.

B39-200717-1

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Widerstand gegen Hitler wurde in der DDR fast ausschließlich als der antifaschistische Widerstand der Kommunisten gewürdigt. Dass der Widerstand hingegen aus einem breiten politischen und sozialen Spektrum stammte, zeigt ein kurzer Überblick über die aus Magdeburg stammenden Widerstandskämpfer. Der Prominenteste unter Ihnen ist wohl der General Henning von Tresckow, dessen Enkelin wir in unserer Veranstaltung begrüßen.

Die meisten der Widerstandskämpfer sind der unerbittlichen und erbarmungslosen Verfolgung durch die Nationalsozialisten zum Opfer gefallen.

Aber ihre Haltung und ihr Handeln hat in ihren Familien tiefe Spuren hinterlassen. Es ist aufschlussreich, wie die Gesellschaft die Hinterbliebenen nach 1945 aufgenommen hat. Noch spannender ist es, welche beruflichen und politischen Konsequenzen die Kinder und Enkel der Widerstandskämpfer gezogen haben. Nicht wenige haben die demokratische Neugründung inspiriert und aktiv gefördert.

Wir freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend und auf gute Gespräche.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Mehnert Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

P R O G R A M M


19.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Andreas Schulze
Konrad-Adenauer-Stiftung

Impulse und Diskussion

Widerstandskämpfer aus Magdeburg
Prof. Dr. Mathias Tullner
Otto-von Guericke Universität Magdeburg

Die persönlichen und politischen Nachwirkungen des Attentats vom 20. Juli 1944
Dr. Felicitas von Aretin
Historikerin und Journalistin, Enkelin von Henning von Tresckow

Christliche Demokraten gegen Hitler
Dr. Günter Buchstab
bis 2009 Leiter der Hauptabteilung „Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik“ der Konrad-Adenauer-Stiftung

Moderation
Tobias Krull MdL


Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang.

Organisatorisches/Anmeldung


Wir bitten um verbindliche Anmeldung – per Antwortformular (Post/Online), Telefon, Fax oder E-Mail. Sie gilt als angenommen, wenn Sie keine Absage erhalten. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

Fahrtkosten können nicht erstattet werden. Sollte es vorkommen, dass wir die Veranstaltung räumlich und/oder zeitlich verlegen oder absagen müssen, benachrichtigen wir Sie umgehend. Weitere Ansprüche aufgrund einer Veranstaltungsabsage oder -verlegung bestehen ausdrücklich nicht.

Rückmeldungen (Feedback): Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne an die Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt richten unter alexandra.mehnert@kas.de oder an feedback-pb@kas.de.


Tagungsleitung

Dr. Andreas Schulze
Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


Tagungsbüro

Britta Drechsel
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt
Franckestr. 1
39104 Magdeburg
Tel.: 0391-520887-104
Fax: 0391-520887-121
E-Mail an Britta Drechsel
www.kas.de/sachsen-anhalt
www.facebook.com/kas.sachsenanhalt


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Peter F. Dietrich

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