Mo und die Arier: Allein unter Rassisten und Neonazis

Lesung und Gespräch im Rahmen der Jüdisch-Israelischen Kulturtage

November7Dienstag

Datum/Uhrzeit

7. November 2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Ort

Friedrich-Schiller-Gymnasium Bleicherode, Gartenstraße 67, Bleicherode, Deutschland. Zur Website ›

mit

Mo Asumang

Typ

Gespräch

Lesung und Gespräch

Veranstaltungsnr.

B99-071117

Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an?
Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres, sehr persönliches Experiment.
Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern – unter 3000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Mit ihren Fragen entlarvt sie die Rassisten. Und sie reist sogar zu den »echten« Ariern im Iran. Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, wie man die eigene Angst überwinden und sich zur Wehr setzen kann.

Mo Asumang, 1963 als Kind einer Deutschen und eines Ghanaers in Kassel geboren, wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin (»Liebe Sünde«). Seitdem arbeitet Asumang als Moderatorin, Filmemacherin (»Roots Germania« und »Die Arier«, beide Grimme-Preis nominiert), Dozentin und Schauspielerin. Die Morddrohung einer Neonazi-Band veranlasste Asumang, sich face to face mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen.

Musikalische Umrahmung: Ronald Gäßlein

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