Annas Spuren: Jugendpolitiktag und Eröffnung des denkt@g Wettbewerbs

Januar25Donnerstag

Datum/Uhrzeit

25. Januar 2018, 09.30 - 17.00

Ort

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Tiergartenstr. 35, Berlin, Deutschland. Zur Website ›

mit

Prof. Monika Grütters, Sigrid Falkenstein, Uwe Neumärker, Hubert Hüppe u.a.

Typ

Event

In diesem Jahr wird die bundesweite Veranstaltungsreihe Denktag unter dem Themenschwerpunkt „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus gesetzt.

Veranstaltungsnr.

PBF-250118-2

Den über 300.000 Menschen, die innerhalb der NS-Ideologie als „lebensunwert“ galten und in Heilanstalten, Konzentrationslagern und Pflegeheimen gequält, zwangssterilisiert und ermordet wurden, soll in diesem Jahr mittels verschiedener Veranstaltungsformate gedacht werden.

In diesem Jahr planen wir im Umfeld desselben u. a. in Berlin einen Jugendpolitiktag für Schüler(-innen), dessen Themenschwerpunkt auf den „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit liegen wird. Die Veranstaltung wird am 25.01.2018 um 09:30 Uhr mit einer Begrüßung beginnen und anschließend in einer Plenarrunde mit allen Schülern münden, in der wir sie für die Thematik sensibilisieren und informieren wollen. Dem folgend sollen die Schüler sich in unterschiedlichen Workshops intensiv mit dem Thema „Euthanasie“ auseinandersetzen.

Den Jugendpolitiktag wollen wir zudem als Anlass dazu nutzen, den bundesweiten Jugendwettbewerb denkt@g 2018, der unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a. D. Prof. Dr. Norbert Lammert steht, zu eröffnen. Junge Leute zwischen 16 und 22 Jahren werden im Rahmen desselben dazu aufgerufen, sich in unterschiedlicher Form; in Aufsätzen, Recherchearbeiten, Interviews und anderen Projekten mit dem Nationalsozialismus und der Shoa, aber auch mit aktuellen Fragen zu Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Intoleranz und Gewalt in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Die Beiträge gilt es sodann kreativ und mediengerecht in Form von Webseiten aufzubereiten und bis Ende Oktober einzureichen (weitere Informationen unter www.denktag.de).

Am Vormittag erfolgt eine Einführung in das Thema, bevor sich die Schüler(-innen) dann auf die einzelnen Workshops verteilen.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Bis 09:30 Uhr
Eintreffen der Schüler(-innen)

09:30 Uhr
Begrüßung
Andreas Kleine-Kraneburg
stellvertretender Leiter der Politischen Bildung

Grußwort
Prof. Monika Grütters
Staatsministerin für Kultur und Medien (angefragt)

10:00 Uhr
Plenargespräch. Annas Spuren. Zu den „Euthanasie-“ Verbrechen der NS-Diktatur.

Sigrid Falkenstein
Arbeitsgruppe „Tiergartenstraße 4“ und Nichte des „Euthanasie-“ Opfers Anna Lehnkering

Uwe Neumärker
Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Hubert Hüppe
ehemaliger Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

11:00 Uhr
Beginn der Workshops

Rap

Unter Anleitung eines Künstlers sollen die Jugendlichen sich mit dem Thema Inklusion und inklusive Gesellschaft auseinandersetzen und die Eindrücke musikalisch aufarbeiten.

Workshopleiter:

Graf Fidi
Rapper

Online Recherche von Biographien

Wie kann ich das Internet für meine Recherchen nutzen? Und auf was muss ich achten? Anhand der neu konzipierten Webseite www.gedenkort-t4.eu werden Biographien der „Euthanasieopfer“ aufgearbeitet.

Workshopleiter:

Robert Parzer
Redakteur des virtuellen Gedenk- und Informationsortes gedenkort-t4.eu

Andreas Kleine-Kraneburg
Konrad-Adenauer-Stiftung

Spurensuche in Berlin

Zusammen mit einem Tourguide sollen die Jugendlichen das historische Berlin zur Zeit der NS-Diktatur besuchen und fotografisch festhalten. Die Fotografien werden im Anschluss in der Akademie gezeigt.

Workshopleiterin:

Annette Uebel
Kunsthistorikerin

Projektwerkstatt Handlungsspielräume

In diesem Workshop ändern wir die Perspektive. Im Fokus stehen nun die Motive, Aktionen und Optionen der Täter. Was geschah, wenn sie ‚nein‘ sagten? Zusammen mit dem Workshopleiter werden die Schüler in Quellenarbeit und Diskussionen die Handlungsspielräume der Täter beleuchten.

Workshopleiter:

Christian Marx
Gedenkstättenpädagoge für die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde

KÄTHE-Theaterworkshop

Anhand des ausgezeichneten Theaterstückes KÄTHE (30 Min.) wird über die Grenzen der Darstellbarkeit von Opferbiographien, der Gefahr der Reviktimisierung und über neue Formen des Ausdrucks gesprochen. Im Anschluss sollen die Schüler Skizzen von Theaterstücken erarbeiten.

Workshopleiterin:

Stana Schenck
Projektleiterin "andersartig gedenken on stage", Gedenkort T4 e.V.

12:00 Uhr
Mittagspause

13:00 Uhr
Fortsetzung der Workshoparbeit

16:00 Uhr
Präsentation der Arbeitsergebnisse und Eröffnung des bundesweiten denkt@g Wettbewerbs

Die Teilnahme ist kostenlos. Essen und Getränke werden vom Veranstalter gestellt.

Programmänderungen vorbehalten

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Ansprechpartner

Andreas Kleine-Kraneburg

stellv. Leiter Hauptabteilung Politische Bildung und Leiter Bildungsforen

Andreas Kleine-Kraneburg
Tel. +49 30 26996-3257
Fax +49 30 26996-3224