La République en marche = L`Europe en marche?

Innen- und außenpolitsche Faktoren der französischen Europapolitik unter Präsident Macron

März22Donnerstag

Datum/Uhrzeit

22. März 2018

Ort

Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, Leipzig, Deutschland. Zur Website ›

mit

Prof. em. Dr. Dr.h.c. Ingo Kolboom, Politologe und Historiker

Typ

Vortrag

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zusammenhalt neu gestalten! – Wohin geht der Weg Europas?“

Europa war jahrhundertelang durch Uneinigkeit, kriegerische Auseinandersetzungen und politische Umbrüche geprägt. 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs, der weite Teile Europas verwüstete und unzählige Opfer forderte, zum hundertsten Mal. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begann die europäische Einigung und brachte dauerhaft Frieden und Stabilität. Doch was verkörpert die Europäische Union heute? Ist sie vorrangig ein kollektives Gedächtnis mit wirtschaftlichen Vorteilen? Sind es die gemeinsamen Werte und Normen, die wir über Nationalgrenzen hinweg teilen? Und falls ja, kann man aus diesen eine gemeinsame Perspektive für die europäische Zukunft ableiten?

Seit ihrem Bestehen hat sich die Europäische Union kontinuierlich erweitert und entwickelt. Doch ein Konsens zwischen 28 Mitgliedstaaten ist nicht einfach zu erreichen. Uneinigkeit zwischen den einzelnen Ländern zeigt sich beispielsweise in den verschiedenen Positionen zu Russland. Angesichts großer Themen wie der kontinuierlichen Migrationsbewegung, dem Ukraine-Konflikt, dem Brexit-Votum oder dem Erstarken populistischer und europakritischer Parteien steht die Union vor einer nicht enden wollenden Folge neuer Herausforderungen. Diese gilt es, gemeinsam zu bewältigen.

Im gesellschaftspolitischen Diskurs wird allerdings die Frage laut, inwieweit die Entwicklungsfähigkeit der EU dem dynamischen Zeitgeist unserer Welt noch folgen kann. Bricht das Fundament auseinander? Welche großen Zukunftsfragen müssen gestellt, welche Reformen angegangen werden, um das Zukunftsprojekt Europa zu verwirklichen? Der französische Präsident Emmanuel Macron zeichnet die Vision eines neuen Europas. Wie schärft man eine gemeinsame europäische Identität, ohne dabei regionale und nationale Identitäten in den Hintergrund zu rücken? Mit diesen Fragestellungen möchten wir uns im Rahmen der Veranstaltungsreihe auseinandersetzen und sie mit Ihnen diskutieren.

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenem Haushalts.

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

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Ansprechpartner

Johanna Hohaus

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Johanna Hohaus
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