Kann Integration in Deutschland gelingen?

September27Donnerstag

Datum/Uhrzeit

27. September 2018, 18.00 Uhr

Ort

Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

mit

Es diskutieren: Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Arye Sharuz Shalicar, Direktor für Auswärtige Angelegenheiten im Büro des israelischen Ministerpräsidenten. Moderation: Antje Hermenau

Typ

Diskussion

Im Rahmen des 72. Deutschen Juristentages 2018

Veranstaltungsnr.

B01-270918-1

Seit einigen Jahren sind Fragen zur Migration und Integration mit großer Wucht in die öffentliche Wahrnehmung getreten. Es gibt inzwischen auch eine Vielzahl von Kommentaren aus den Reihen der Justiz. Läuft bei der Integration prinzipiell etwas schon seit Jahrzehnten falsch? Gibt es eine Zuspitzung der Problematik und kann oder muss man dieser Zuspitzung mit den Mitteln des Rechtsstaates begegnen? Befinden wir uns in einer Handlungsverzögerung der Politik, die den Rechtsrahmen neu ausrichten müsste? Was ist das Erfolgsrezept gelungener Integration? Auf dem Podium diskutiert der in Berlin aufgewachsene deutsch-israelische Politologe, Buchautor und Offizier Arye Sharuz Shalicar mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping. Moderiert wird die Veranstaltung von der langjährigen Bundes- und Landtagsabgeordneten Antje Hermenau.
Petra Köpping (Jg. 1958) lebt in Grimma und studierte Staats- und Rechtswissenschaften. Sie war Bürgermeisterin von Großpösna, arbeitete bei der Deutschen Angestelltenkrankenkasse und als Landrätin des Landkreises Leipziger Land. Außerdem beriet sie die sächsische Aufbaubank. Seit 2009 ist Köpping Landtagsabgeordnete in Sachen und seit 2014 Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. Seit September ist ihr Buch "Integriert doch erst mal uns! Eine Streitschrift für den Osten" erhältlich.

Arye Sharuz Shalicar (Jg. 1977) ist in West-Berlin aufgewachsen. 2001 wanderte er nach Israel aus. Er studierte in Jerusalem Internationale Beziehungen, Nahostgeschichte und Politik sowie European Studies. Anschließend arbeitete er u.a. für The Jewish Agency for Israel und für das ARD-Studio in Tel Aviv. Shalicar war von 2009 bis 2016 Sprecher der israelischen Armee (IDF). Seit 2017 ist er Direktor für Auswärtige Angelegenheiten im Ministerium für Nachrichtendienste im Büro des israelischen Ministerpräsidenten. Dieser Tage erscheint sein Buch "Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse".

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Empfang miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Hier können Sie sich für die Veranstaltung per Mail anmelden: Kontakt Anmeldung 72. Deutscher Juristentag 2018

Aus sicherheitsrelevanten Gründen bitten wir darum, auf größere Taschen bzw. Gepäckstücke zu verzichten. Vereinzelt kann es ggf. zu Taschenkontrollen kommen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.


In diesen Tagen erscheint beim Verlag Hentrich & Hentrich das neue Buch von Shalicar. Shalicar, Arye Sharuz: Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse, 120 Seiten, 15,00 Euro, ISBN 978-3-95565-271-5.
Es gibt vor Ort einen Büchertisch, so das Sie das Buch erwerben und ggf. signieren lassen können. Bitte beachten Sie, dass vor Ort leider keine Kartenzahlung möglich ist.


Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arye_Sharuz_Shalicar_2.jpg?uselang=de

Ansprechpartner

Dr. Joachim Klose

Landesbeauftragter für Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen

Dr. Joachim Klose
Tel. +49 351 563446-0
Fax +49 351 563446-10

Ulrike Büchel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ulrike Büchel
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