„Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden.“

Buchvorstellung

Oktober15Montag

Veranstaltung ausgebucht

Datum/Uhrzeit

15. Oktober 2018, 17.30

Ort

Akademie Berlin, Tiergartenstraße 35, Berlin, Deutschland. Zur Website ›

mit

Dr. Norbert Röttgen, Dr. Christoph von Marschall

Typ

Buchpräsentation

Was tut Deutschland, um die Grundlage seines Erfolgsmodells, die liberale internationale Ordnung, zu erhalten? Zu wenig, so der Journalist Dr. Christoph von Marschall in seinem neuen Buch.

Deutschlands Einfluss in der Welt ist - nicht zuletzt auf Grund der wirtschaftlichen Stärke – in den letzten Jahren enorm gewachsen. Wie kaum ein anderes Land hat Deutschland als Exportnation von der liberalen Weltordnung, freien Handelswegen und dem Zugang zu neuen Märkten profitiert. Aktuell steht die liberale internationale Ordnung aber zunehmend unter Druck. Vielfältige internationale Krisen, autoritär verfasste Staaten sowie populistische Bewegungen stellen den Westen vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig scheint das Engagement der USA, als Garant der liberalen Weltordnung, mit der Politik Donald Trumps abzunehmen und auch durch den anstehenden Brexit verändern sich die Koordinaten in denen die deutsche Außen- und Europapolitik bisher agierte.

Was aber tut Deutschland, um die Grundlage seines Erfolgsmodells zu erhalten? Zu wenig – so die Analyse von Dr. Christoph von Marschall, diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim Tagesspiegel, in seinem neuen Buch „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“. Der Autor geht darin der Frage nach wie handlungswillig die deutsche Politik ist und was die Erwartungen der engen Partner und Verbündeten an Deutschland sind. Der Journalist kommt zu keinem positiven Ergebnis und argumentiert, dass Berlin bei seinen Verbündeten in zentralen außenpolitischen Fragen als unzuverlässiger Partner wahrgenommen wird. Was sind die Gründe für diese Enttäuschung der engsten Verbündeten? Welche Folgen ergeben sich daraus für die deutsche Politik? Und was kann Berlin zukünftig tun, um seine Außenpolitik zu stärken und sich gemeinsam mit seinen Partnern für die Stärkung der liberalen Weltordnung einzusetzen?

Über diese und weitere Fragen möchten wir auf Grundlage des Buches „Wir verstehen die Welt nicht mehr“ mit dem Autor Dr. Christoph von Marschall und dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Norbert Röttgen, in der Konrad-Adenauer-Stiftung ins Gespräch kommen.

Programm

17.30 Uhr Begrüßung und Einführung

  • Frank Priess, Stellv. Leiter Hauptabteilung, Europäische und Internationale Zusammenarbeit Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

17.40 Uhr Buchvorstellung: „Wir verstehen die Welt nicht mehr“

  • Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion Der Tagesspiegel

18.00 Uhr Kommentar

  • Dr. Norbert Röttgen MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, Deutscher Bundestag

18.15 Uhr Diskussion
Moderation: Daniela Braun, Referentin Außen- und Sicherheitspolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

19.00 Uhr Abschließender Empfang / Ende der Veranstaltung

Anfahrt

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Christoph von Marschall

Dr. Christoph von Marschall

Ansprechpartner

Daniela Braun

Referentin Außen- und Sicherheitspolitik im Team Außen-, Sicherheits- und Europapolitik

Tel. +49 2241 246-3399