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vor 1945
Christliche Demokraten und christliche Parteien
Erste christlich-konfessionelle Bewegungen und Parteien (wie das Zentrum) aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, deren Entwicklung im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sowie christliche Demokraten im Widerstand gegen den Nationalsozialismus gehören zu den historischen Wurzeln der CDU.
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1945 - 1949
Gründungsphase der CDU
Nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes entstanden politische Gruppierungen, die eine überkonfessionelle Volkspartei anstrebten. Bis zum Frühjahr 1946 war die Neugründung der Union in allen vier Besatzungszonen abgeschlossen. Die Grundsätze eines christlichen Staats- und Gesellschaftsverständnisses gaben ihr eine geistig-moralische Orientierung für den Neuanfang.
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1950 - 1989
Aufbau, Reformen und Entwicklung
Der bundesweite Zusammenschluss der CDU erfolgte 1950. Als Regierungspartei übernahm die CDU beim Wiederaufbau der Bundesrepublik eine tragende Rolle. In den 1960er Jahren eingeleitete innerparteiliche Reformen bestimmten im folgenden Jahrzehnt die Entwicklung. Nach 13 Jahren Opposition stellte die CDU ab 1982 wieder den Bundeskanzler.
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seit 1990
Die CDU als gesamtdeutsche Partei
Die friedliche Revolution führte zu einer demokratischen Erneuerung der CDU in der DDR. Die Vertreter der fünf Landesverbände erklärten den Beitritt zur Bundespartei. Aufbau Ost, sozialpolitische Reformen und die Europäische Integration bestimmten die Politik. Nach der Wahlniederlage 1998 vollzog die CDU einen Führungswechsel und kehrte 2005 zurück in die Regierung.
