Kalender: 1945

1945

DatumTitelMedienobjekte
27. Januar 1945Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

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9. April 1945Ermordung Dietrich Bonhoeffers im Konzentrationslager Flossenbürg

Aufgrund seiner Beteiligung am Widerstand einer Gruppe der militärischen Abwehr wird der protestantische Theologe Dietrich Bonhoeffer nur wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Flossenbürg gehängt. mehr…

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8. Mai 1945Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht

Am 8. Mai 1945 endete offiziell der Zweite Weltkrieg in Europa. Kapituliert hatte die Wehrmacht bereits am Vortag in Reims. Die Sowjets bestanden aber darauf, dass die deutschen Truppen auch ihnen gegenüber die Waffen niederlegten. Im Offizierskasino der Pionierschule 1 in Berlin-Karlshorst unterzeichnete deshalb Generalfeldmarschall Keitel in der Nacht zum 9. Mai die bedingungslose Kapitulation. mehr…

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5. Juni 1945Die vier Siegermächte übernehmen mit der „Berliner Erklärung“ die oberste Regierungsgewalt in Deutschland (Alliierter Kontrollrat).
10. Juni 1945Die Sowjetische Militäradministration (SMAD) veranlasst die Gründung „antifaschistisch-demokratischer“ Parteien.
17. Juni – 1. Juli 1945Beratungen ehem. Zentrumsmitglieder und christlicher Gewerkschafter in Köln über die Gründung einer christlich-demokratischen Partei

Die Programmberatungen zu den "Kölner Leitsätzen" fanden vom 23. Juni bis 1. Juli im Kloster Walberberg unter Vorsitz von Leo Schwering statt. mehr…

20. Juni 1945Beschluss früherer Anhänger der Deutsch-Hannoverschen Partei in Hannover, die Zulassung der Niedersächsischen Landespartei zu beantragen
26. Juni 1945Gründungsaufruf der CDU in Berlin
8. Juli 1945Konstituierung der Niedersächsischen Freiheitsbewegung im Haus Heinrich Hellweges bei Stade
14. Juli 1945Gründung des Blocks antifaschistischer Parteien in der SBZ
17. Juli – 2. August 1945Potsdamer Konferenz der Staats- und Regierungschefs der USA, UdSSR und Großbritanniens
22. Juli 1945Gründungsversammlung der CDU in Berlin. 1. Vorsitzender: Andreas Hermes
10. August 1945Der Münchner Oberbürgermeister Karl Scharnagl wirbt für die Gründung einer Partei auf christlicher Grundlage.
13. August 1945In Wattenscheid sprechen sich die Vertreter von westfälischen Gründungskreisen für die Konstituierung einer Christlich-Demokratischen Partei aus.
14. August 1945Gründungsversammlung der Christlich-Demokratischen Partei in Karlsruhe auf Initiative von Fridolin Heurich, Wilhelm Baur und Robert Beck
19. August 1945Gründung der CDP für Köln-Stadt und –Land
20. August 1945Auf einer Konferenz in Düsseldorf beschließen Vertreter rheinischer Gründungskreise die Gründung der rheinischen CDP mit Sitz in Köln.
21. August 1945Adam Stegerwald versammelt führende Personen aus dem Würzburger Raum zu einer Besprechung über die Gründung einer überkonfessionellen Partei.
27. August 1945In der amerikanischen Besatzungszone wird die Parteibildung auf Kreisebene erlaubt.
2. September 1945Gründung der CDP Westfalen in Bochum (Vorsitzender: Lambert Lensing), der CDP Rheinland in Köln (geschäftsführender Vorsitzender: Leo Schwering)
3. – 10. September 1945Die Landes- und Provinzialverwaltungen in der SBZ erlassen Bodenreformverordnungen.
12. September 1945Treffen im Münchner Rathaus; Beschluss über den Namen Bayerische Christliche-Soziale Union; Ausschuss zur Vorbereitung der Parteigründung eingesetzt.
14. September 1945In der britischen Besatzungszone wird die Parteigründung auf Kreisebene erlaubt.
15. September 1945Gründung der ersten CDP-Kreispartei in Schleswig-Holstein durch Paul Pagel in Bad Segeberg
15. September 1945Gründung der Christlich-Demokratischen Partei in Frankfurt, Vorlage des Programmentwurfs „Frankfurter Leitsätze“, 1. Vorsitzender: Jacob Husch
16. September 1945Das Treffen von CDP- und Zentrumsanhängern in Rinkerode bei Münster führt nicht zu einer Vereinigung.
18. September 1945Gründung der Christlich-Sozialen Aufbaupartei in Ostholstein durch den Kreis um Hans Schlange-Schöningen
19. September 1945Die US-Militärregierung bildet die Länder Groß-Hessen, Bayern und Württemberg-Baden (am 23.1.1947 Bremen als Enklave).
20. September 1945Gründung der CDP in Trier durch Heinrich Kemper, Alois Zimmer, August Wolters und Mathilde Gantenberg
22. September 1945In Lohne fällt die Entscheidung zur Gründung einer christl.-demokrat. Partei im Land Oldenburg auf einer von Hermann Siemer initiierten Konferenz.
25. September 1945Gründung der Christlich-Sozialen Volkspartei in Stuttgart; ab Oktober beginnt der Aufbau des Landesverbandes Nordwürttemberg.
1. Oktober 1945Konstituierung der Christlich-Demokratischen Partei in Hamburg, Verabschiedung der 15 „Hamburger Leitsätze“ als Programmentwurf

Im Juni 1946 Verbreiterung der Parteibasis durch Übertritte parteiloser Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft, darunter Bürgermeister Rudolf Petersen, Gerd Bucerius; Ende Sep. 1946 Übertritt namhafter Mitglieder des Vaterstädtischen Bundes). Vorsitzender wird – nach Johannes Speckbötel (Nov. 1945) und Otto Wendt (Nov. 1945–Jan. 1946) – im Frühjahr 1946 Max Ketels.

8. Oktober 1945Lizenzierung der „Deutschen Aufbaubewegung“ von Maria Sevenich für den Stadt- und Landkreis Darmstadt
9. Oktober 1945Gründung der CDP in Mannheim. 1. Vorsitzender August Kuhn
11. Oktober 1945Formelle Gründung der CSU in München als erster Parteigliederung; am 05.12.1945 wird der Lizenzierungsantrag genehmigt.
13. Oktober 1945Antrag auf Zulassung der CDP in Rendsburg wird bei der britischen Militärverwaltung gestellt
13. Oktober 1945Gründung der CSU in Stadt- und Landkreis Würzburg durch Adam Stegerwald
14. Oktober 1945Kreiskonferenz in Stade: "Niedersächs. Landespartei" setzt sich für die an verschiedenen Orten wiedergegründete Deutsch-Hannoversche Partei durch.

Heinrich Hellwege wird Vorsitzender seines Heimat-Kreisverbandes Stade.

14. Oktober 1945Wiedergründung der Deutschen Zentrumspartei in Soest. 1. Vorsitzender: Wilhelm Hamacher
25. Oktober 1945CDP-Gründung im Stadt- und Landkreis Goslar auf Initiative von Heinrich Rönneburg und Clemens Recker
8. November 1945Gründung der CDP-Kreispartei in Lübeck.
8. November 1945Gründung der Christlich-Sozialen Union in Heidelberg. 1. Vorsitzender: Franz C. Heidelberg. Nachfolger wird zum Jahresende Hermann Hampe.
17. November 1945Gründung der CDP in Pinneberg. 1. Vorsitzender: Rudolph Günther
18. November 1945Gründung des CDU-Landesverbandes Hannover. 1. Vorsitzender: Bernhard Pfad
19. November 1945Gründung der ersten CDP-Kreispartei im Oldenburger Land in Vechta. 1. Vorsitzender: Hermann Siemer
19. November 1945Verabschiedung der „Satzung der Christlich-Demokratischen Partei Deutschlands, Landesverband Rheinland“
25. November 1945Konstituierung des CDU-Landesverbandes in Hessen. 1. Vorsitzender: Werner Hilpert
5. Dezember 1945CDP-Gründung in Rendsburg. 1. Vorsitzender: Adolf Steckel, Stellvertreter: Detlef Struve
7. Dezember 1945Gründung CDU-Landesverband Braunschweig. Vorsitzender wird – nach kurzer Amtsführung von Heinrich Rönneburg und Clemens Recker – Georg Strickrodt.
13. Dezember 1945In der französischen Besatzungszone wird die Parteibildung auf Kreis- und Landesebene erlaubt.
14. – 16. Dezember 1945„Reichstreffen“ in Bad Godesberg zur Koordinierung der christlich-demokratischen Bestrebungen

Einigung auf den gemeinsamen Namen Christlich-Demokratische Union Deutschlands; Einrichtung des Zonenverbindungsausschusses

19. Dezember 1945Auf Druck der SMAD werden der Berliner CDU-Vorsitzende A. Hermes und sein Stellvertreter W. Schreiber wegen Kritik an der Bodenreform abgesetzt.
20. Dezember 1945Formelle Konstituierung der Christlich-Sozialen Volkspartei Südbadens (BCSV) in Freiburg. 1. Vorsitzender: Leo Wohleb
31. Dezember 1945Zehn-Punkte-Erklärung der CSU