Kalender: 1961

1961

DatumTitelMedienobjekte
15. Januar 1961Die geplante Fusion aus DP, FDP und BHE zur Schaffung einer dritten Kraft scheitert; Heinrich Hellwege tritt vom Parteivorsitz der DP zurück.
28. Februar 1961Das Bundesverfassungsgericht erklärt die „Deutschland–Fernseh GmbH“ für verfassungswidrig.
18. März 1961CSU-Landesversammlung in München. Franz Josef Strauß wird zum Parteivorsitzenden gewählt.
6. April 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: 10. Bundesparteitag der CDU (Köln, 24.-27.04.1961); Vorbereitungen Bundestagwahlkampf 1961; Verschiedenes

11. April 1961Beginn des Prozesses gegen Adolf Eichmann in Jerusalem
15. April 1961Delegierte von DP und BHE beschließen in Bonn die Fusion beider Parteien zur Gesamtdeutschen Partei.

Die GDP erleidet bei den Bundestagswahlen eine schwere Wahlniederlage. Vor allem in Niedersachsen schließen sich daraufhin zahlreiche Funktionsträger der GDP, die zuvor in der DP waren, der CDU an.

24. – 27. April 196110. Bundesparteitag der CDU in Köln. Verabschiedung des „Kölner Manifests“
24. April 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: Bericht von Bundeskanzler Konrad Adenauer zur politischen Lage; Ablauf 10. Bundesparteitag der CDU (Köln, 24.-27.04.1961); Finanzfragen; Verschiedenes

31. Mai 1961Der Bundestag verabschiedet die Gesetze zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und zur Förderung der Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand.
30. Juni 1961Bundessozialhilfegesetz
7. Juli 1961Agrarpolitische Bundestagung der CDU in Bad Godesberg
11. Juli 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: Bericht über die politische Lage; Stand der Vorbereitungen und Richtlinien für den Bundestagswahlkampf; Verschiedenes (u.a. Wahlkampftrick der SPD, Kommuniqué des CDU-Bundesvorstandes, Berlin)

12. Juli 1961Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung für Arbeitnehmer (312-DM-Gesetz)
13. August 1961Die DDR beginnt mit der Errichtung der Berliner Mauer und mit der Befestigung der innerdeutschen Grenze.

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17. August 1961Erklärung des Hauptvorstandes der Ost-CDU zum Mauerbau in Berlin („wohlabgewogene und mustergültig durchgeführte Maßnahme“)
25. August 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: Bericht von Bundeskanzler Konrad Adenauer zur politischen Lage; Wahlkampf und Werbemittel

17. September 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: Ergebnis der Bundestagswahl vom 17.09.1961; Verschiedenes (u.a. Einfluss von Rundfunk und Fernsehen auf die öffentliche Meinung bei einer Wahl, Kommission Bundevorstand, Koalitionsverhandlungen, Nachfolger von Konrad Adenauer als Bundekanzler, Verhandlungen mit der FDP)

17. September 1961Wiederwahl von Eugen Gerstenmaier (CDU) zum Bundestagspräsidenten
17. September 1961Wahlen zum 4. Deutschen Bundestag: CDU und CSU verlieren ihre absolute Mehrheit (45,4%), die SPD überschreitet die 35%-Marke.
17. September 1961Wiederwahl von Heinrich von Brentano (CDU) zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
7. November 1961Wiederwahl Adenauers zum Bundeskanzler
14. November 1961Gründung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit

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14. November 19614. Kabinett Adenauer

Der neue Außenminister Gerhard Schröder strebt an, durch Handelsverträge mit Ostblockstaaten („Randstaatenpolitik“) die DDR zu isolieren, um so neue Ansatzpunkte für die Wiedervereinigungspolitik zu finden. Zum ersten Mal wird eine Frau (Elisabeth Schwarzhaupt) Bundesminister.

11. Dezember 1961Bundesvorstand

Tagesordnung: Bericht über die Koalitionsverhandlungen; Bericht über die außenpolitische Lage; Fragen der Parteifinanzierung; Wahl von fünf Mitgliedern für den Fernsehrat der Anstalt "Zweites Deutsches Fernsehen" (ZDF); 11. Bundesparteitag der CDU (Dortmund, 02.-05.06.1962); Untersuchung über das geistige und gesellschaftliche Bild der Gegenwart und die künftigen Aufgaben der CDU;