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31. Dez. 2016

Vorprogrammierte Explosion?

Welche Folgen das rasante Bevölkerungswachstum in Afrika südlich der Sahara haben könnte

Die afrikanischen Länder südlich der Sahara sind in demografischer Hinsicht ein Sonderfall. Zwar ist die Bevölkerung im Laufe des 20. Jahrhunderts auch in anderen Weltgegenden gewachsen, aber nirgends ging diese Entwicklung so rasant vonstatten wie hier. Sollte auf die Bevölkerungsexplosion des 20. Jahrhunderts im 21. eine weitere folgen, werden die Auswirkungen nicht auf den afrikanischen Kontinent beschränkt bleiben.

31. Dez. 2016

Wer soll das bezahlen?

Die rasante Alterung der lateinamerikanischen Gesellschaften als sozialpolitisches Problem

Gegenwärtig erhalten nur rund 40 Prozent der lateinamerikanischen Bürger in der Altersklasse 65+ eine reguläre (beitragsfinanzierte) Rente, weitere 20 Prozent beziehen eine beitragsunabhängige (steuerfinanzierte) staatliche Altersversorgung. Der Rest der alten Menschen muss weiter einer Erwerbsarbeit nachgehen oder ist auf die Unterstützung von Familienmitgliedern angewiesen. Auch wenn die Region heute noch eine verhältnismäßig junge Bevölkerung aufweist, wird der Umfang der mindestens 65 Jahre alten Personen im Zeitraum 2010 bis 2050 von knapp 40 Millionen auf 140 Millionen anwachsen.

31. Dez. 2016

Kranich gegen Klapperstorch

Japans demografischer Wandel als größte Herausforderung für Politik und Gesellschaft

Wie keine andere Industrienation sieht sich Japan mit den Herausforderungen einer rasant alternden und schrumpfenden Bevölkerung konfrontiert. Mehr als ein Viertel der Japaner ist heute schon älter als 65 Jahre. Zusammen mit einer stagnierenden Wirtschaft, die auch durch die vielbeschworenen Abenomics nicht an Fahrt gewinnen will, ist der demografische Wandel das größte Problem für die Inselnation. Welche Maßnahmen ergreift die Regierung, um die demografische Krise aufzuhalten? Ist es hierfür vielleicht sogar schon zu spät?

31. Dez. 2016

Kalter Krieg am Golf

Der Wettstreit saudischer und iranischer Narrative um die Vorherrschaft im Nahen Osten

Bei der Rivalität zwischen Saudi-Arabien und Iran geht es um mehr als nur einen interkonfessionellen Konflikt. Zwei Regionalmächte stehen sich gegenüber, die um die Vorherrschaft im Nahen Osten ringen. In diesem Wettstreit bedienen sie sich eines Arsenals rhetorischer Mittel, um ihre Feindnarrative strategisch im Einklang mit ihren operativen Handlungen zu platzieren.

Cover: Editorial

10. Okt. 2016

Editorial

Ein stetes Ringen um Macht und Einfluss zwischen Staaten gehört von jeher zu den prägenden Merkmalen der internationalen Politik. Regionalmächte sind dabei gewissermaßen das middle management der Weltpolitik: mächtig genug, um innerhalb einer Region prägend Einfluss und eine politische und wirtschaftliche Führungsrolle zu übernehmen, jedoch noch nicht bzw. nicht mehr mächtig genug, um diese Rolle auch global ausfüllen zu können.

10. Okt. 2016

Eins plus Vier

Der BRICS-Verbund zwischen geopolitischem Reformehrgeiz und chinesischer Dominanz

Der BRICS-Verbund befindet sich in der Krise. Die wirtschaftliche Malaise in den meisten Mitgliedstaaten verstärkt die Asymmetrien und damit die chinesische Dominanz in der Gruppe. Zwar nutzen alle Mitglieder den Verbund, um eigene ökonomische Interessen zu verfolgen und um eine Isolation bei umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen zu verhindern. Doch es ist Peking, das seinen wachsenden ­Einfluss, der ihm durch die Kontrolle des Zugangs zu ­den eigenen Märkten und Investi­­tionen zukommt, strategisch einsetzt.

Cover: Nur Probleme

10. Okt. 2016

Nur Probleme

Wie die Türkei wieder zu einem ehrlichen Makler im Nahen Osten werden kann

Aus der einstigen „Null Probleme mit den Nachbarn“-Politik der Türkei sind „Probleme mit allen Nachbarn“ geworden, seitdem das Land von der Idee besessen ist, eine Regionalmacht zu werden. Trotz ihrer außenpolitischen Fehlleistungen könnte die Türkei immer noch zu einem Hort des Friedens und der Stabilität in der Region werden. Sie muss nur zu den Grundsätzen der türkischen Außenpolitik zurückkehren: Umsicht, Neutralität und Frieden.

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen.

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Herausgeber
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ISSN
0177-7521

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