Bilaterale Beziehungen - Publikationen

Die Beziehungen zwischen Großbritannien und dem wiedervereinigten Deutschland

Die Deutsche Einheit wurde in Großbritannien mit Skepsis begleitet, vor allem von den Medien. Seitdem unterlag das Verhältnis zwischen Großbritannien und Deutschland immer wieder Schwankungen. Sie waren begründet in den unterschiedlichen Regierungen mit ihren jeweiligen sehr charakteristischen Persönlichkeiten an der Spitze, beeinflusst von der Selbst- und Fremdwahrnehmung der beiden Länder, aber vor allem in der Sicht auf das europäische Projekt einer politischen Union. Claudia Crawford, Auslandsinformationen, 31. Aug. 2010 mehr...

Über die Befindlichkeiten des deutsch-französischen Paares zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung

Die Verflechtung Deutschlands mit Frankreich ist tiefer als mit irgendeinem anderen Staat. Sie ist langfristig-strategisch angelegt und prägte in der Vergangenheit entscheidend den europäischen Integrationsprozess. Die deutsch-französische Aussöhnung war am Ende des Zweiten Weltkrieges alles andere als selbstverständlich. Sie ist eine herausragende politische Leistung von geschichtlichem Format. An ihre Grundlagen ist besonders in Zeiten gelegentlicher Irritationen und Missverständnisse zwischen beiden Ländern immer wieder zu erinnern. Joerg Wolff, Laura-Theresa Jaspers, Auslandsinformationen, 31. Aug. 2010 mehr...

Die Beziehungen Deutschlands zu den baltischen Ländern seit der Wiedervereinigung

Sowohl die Aufnahme Estlands, Lettlands und Litauens in die Europäische Union als auch in die NATO wäre ohne das Zutun der Bundesrepublik so rasch nicht möglich gewesen. Dennoch, die deutsche Außenpolitik gegenüber den baltischen Nachbarn schwankte in den vergangenen zwanzig Jahren zwischen dem „Anwalt der Balten“ einerseits und einer Position des advocatus diaboli andererseits, wenn die baltischen Belange die Erreichung deutscher Ziele und insbesondere das Verhältnis der Bundesrepublik zu Russland zu beeinträchtigen drohten. Andreas Michael Klein, Gesine Herrmann, Auslandsinformationen, 31. Aug. 2010 mehr...

Bewährte Partnerschaften mit Potential - Die Beziehungen Deutschlands zu Tschechien und der Slowakei

Die Grenze zur Tschechischen Republik ist mit einer Länge von 811 Kilometern die zweitlängste Außengrenze Deutschlands. Sie trennte 40 Jahre lang die Bundesrepublik und das Land, das damals die Tschechoslowakei war, nicht nur räumlich, sondern vor allem politisch, kulturell, wirtschaftlich und ideologisch. Seitdem sind Tschechien und die Slowakei eigene Wege gegangen. Die Beziehungen beider Länder zu Deutschland haben sich positiv entwickelt und besitzen in einigen Bereichen noch Potential. Hubert Gehring, Tomislav Delinic, Andrea Zeller, Auslandsinformationen, 31. Aug. 2010 mehr...

Polen - Nachbar, Partner und Freund im Osten. Die deutsch-polnischen Beziehungen seit 1989

Adam Michnik, der ehemalige Solidarność-Vorkämpfer, kommentierte den Ausgang der polnischen Präsidentenwahlen vom 4. Juli 2010 mit den Worten, er freue sich, denn Polen sei nun „das feindliche Gespenst der IV. Republik“ losgeworden. In der Tat: Mit dem Wahlsieg von Bronisław Komorowski über seinen national-konservativen Konkurrenten Jarosław Kaczyński ist zunächst einmal das politische Reformprojekt der „IV. Republik” ad acta gelegt worden. Die Atmosphäre hat sich wesentlich verbessert. Normalität herrscht – wie der Fall Steinbach zeigt – jedoch noch nicht. Stephan Georg Raabe, Auslandsinformationen, 31. Aug. 2010 mehr...

Spurensuche Polen - Versöhnung der dritten Generation

Seminar des FSJ Politik und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wrocław
Diese Exkursion war das vierte und damit letzte Seminar für die jungen Leute des Freiwilligen Sozialen Jahres im Bereich Politik. Insgesamt 20 Jugendliche absolvieren seit September 2009 für ein Jahr ihren Freiwilligendienst in verschiedenen Einsatzstellen (Stadtverwaltungen, Vereinen, Politischen Stiftungen, Gedenkstätten, uvm.) in ganz Sachsen. Die Jungen und Mädchen stammen aus den Neuen und Alten Bundesländern, was diese Exkursion noch interessanter gestaltete. Jonas Lietz, Veranstaltungsbeiträge, 15. Juli 2010 mehr...

Deutsch-Polnisches Verhältnis: Der Wille zur Versöhnung ist groß

Abendgespräch im Schweriner Schloß Veranstaltungsbeiträge, 16. Juni 2010 mehr...

Gedenkfeier in Katyn und Absturz des polnischen Präsidenten

Auswirkungen auf die Polnisch-Russischen Beziehungen
Am vergangenen Mittwoch noch besuchte der russische Premierminister Wladimir Putin gemeinsam mit seinem polnischen Kollegen Donald Tusk den Ort Katyn, um der polnischen Opfer des Stalinterrors zu gedenken. Es war ein weiterer Schritt in den polnisch-russischen Annäherungen. Kurz darauf, am Samstag, fanden sie sich erneut ein, um um die verunglückten Passagiere rund um den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski zu trauern, die auf dem Weg zu den Gedenkfeiern nach Katyn bei einem missglückten Landeversuch auf den Smolensker Flughafen ums Leben gekommen waren. Lars Peter Schmidt, Johan Bölts, Länderberichte, 12. Apr. 2010 mehr...

Kondolenz von Elmar Brok, MdEP

Tod des Staatspräsidenten Kaczyński
Zum tragischen Tod des polnischen Staatspräsidenten und der mit ihm verunglückten polnischen Persönlichkeiten sagte Elmar Brok, Außenpolitischer Sprecher der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Die Christdemokraten) im Europäischen Parlament und Mitglied im Bundesvorstand der Christlich Demokratischen Union Deutschlands: 10. Apr. 2010 mehr...

Hans-Gert Pöttering kondoliert dem polnischen Volk

Tod des Staatspräsidenten Kaczyński
Zum Tode des polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski und der mit ihm verunglückten Persönlichkeiten erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der frühere Präsident des Europäischen Parlamentes, Hans-Gert Pöttering: 10. Apr. 2010 mehr...