Präsidentschaftswahlen 2010 in Côte d´Ivoire - Publikationen

Côte d’Ivoire: Seit fünf Jahren überfällige Präsidentschaftswahlen verlaufen friedlich

Stichwahl zwischen Amtsinhaber Gbagbo und Ex-Premier Ouattara am 28. November
Amtsinhaber Laurent Gbagbo (65, Front Populaire Ivoirien / FPI) und Ex-Premier Alassane Ouattara (67, Rassemblement des Républicains / RDR) sind als die beiden Bestplatzierten aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen vom 31. Oktober 2010 hervorgegangen. Sie erhielten 38,28 Prozent bzw. 32,08 Prozent der Stimmen. Mit 80 Prozent war die Wahlbeteiligung ungewöhnlich hoch. In einer Stichwahl am 28. November werden fast sechs Millionen wahlberechtigte Ivorer den Präsidenten endgültig bestimmen können. Klaus D. Loetzer, Länderberichte, 5. Nov. 2010 mehr...

Côte d’Ivoire: Hoffen auf ein Ende der Hängepartie

Neue Wählerliste für die Wahlen am 31. Oktober
Am 31. Oktober 2010 sollen nun endlich die Präsidentschaftswahlen in der Côte d’Ivoire durchgeführt werden. Wenn dies wirklich der Fall ist, enden fünf lange Jahre des Wartens auf die Wahlen. Möglich wurde der neue Termin, da die Wählerliste, welche den letzten Wahltermin verhinderte, überarbeitet wurde. David Robert, Länderberichte, 23. Aug. 2010 mehr...

Stürzt die Côte d’Ivoire erneut in eine politische Krise?

Nach Auflösung der Regierung
Völlig überraschend hat Präsident Laurent Gbagbo die Regierung und die unabhängige Wahlkommission (CEI) aufgelöst. Dies wirft den Zeitplan für die Wahlvorbereitungen in der Elfenbeinküste erneut auf unbestimmte Zeit zurück. Wann die ersten Präsidentschaftswahlen seit neun Jahren, deren letzter Termin für Anfang März 2010 geplant war, nun stattfinden werden, ist wieder völlig offen. Allerdings scheinen die Ivorer, die die bisherigen sechs Wahlverschiebungen mit stoischer Gelassenheit hinnahmen, allmählich die Geduld zu verlieren. David Robert, Anja Casper, Länderberichte, 18. Feb. 2010 mehr...

Siebenmal verschoben und noch keine Lösung in Sicht

Die Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste: Der lange Weg aus der Krise
(online ab 28. Januar 2010 verfügbar) Seit rund neun Jahren warten die Bürger in der Côte d´Ivoire auf die versprochenen Präsidentschaftswahlen. Siebenmal wurden diese in der Vergangenheit verschoben. Anfang März 2010 stehen Wahlen nun wieder auf der Tagesordnung. Ob diese wirklich durchgeführt werden ist fraglich. Über die Hintergründe zu diesen Entwicklungen informieren David Robert und Anja Casper. David Robert, Anja Casper, Auslandsinformationen, 25. Jan. 2010 mehr...

Das lange Warten auf die Wahlen

Im Winter 2009 sollen in der Côte d’Ivoire die ersten Präsidentschaftswahlen seit neun Jahren abgehalten werden, deren Ausgang für das Land zukunftsweisend sind. Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges 2002, der das Land in zwei Hälften teilte, könnten freie und demokratische Wahlen den Weg für einen Neuanfang ebnen. Es ist völlig ungewiss, wer das politische Erbe von Staatsgründer Felix Houphouët-Boigny antreten wird, allerdings scheinen die politischen Akteure, entgegen aller Beteuerungen, keine Eile bei der Wahl zu einer neuen Regierung zu haben. David Robert, Anja Casper, Länderberichte, 31. Juli 2009 mehr...

Newsletter Nr. 3

Nachrichten vom "Programm Politischer Dialog Westafrika"
Themen des Newsletters: Noch immer kein Termin für die Präsidentschaftswahlen in der Côte d’ Ivoire; Online-Portal der KAS liefert aktuelle Berichterstattung über Wahlvorbereitung; KAS fördert Verfassungsrevision in Benin; Kommunalwahlen in Mali; Proteste der Zivilgesellschaft im Niger; Parteifusion in Burkina Faso; Veranstaltungsbericht zur Rolle des Unternehmers in der Sozialen Marktwirtschaft David Robert, Anja Casper, Länderberichte, 14. Apr. 2009 mehr...

Côte d'Ivoire: Der schwierige Weg zum Frieden

Seit dem Abkommen von Ouagadougou vom März dieses Jahres bekleidet der Chef der Rebellen, Guillaume Soro, auf Wunsch des Präsidenten Laurent Gbagbo, das Amt des Premierministers. Die Umsetzung des in dem Abkommen von Ouagadougou skizzierten Wegs aus Krise erweist sich als langwierig Länderberichte, 4. Sept. 2007 mehr...

Die Côte d’Ivoire zwischen Aufbruchstimmung und Skepsis

Seit dem Abkommen von Oaugadougou scheint ein Neuanfang in der Côte d'Ivoire möglich. Guillaume Soro, der Chef der Ex-Rebellen und Schlüsselfigur des Konflikts, ist seit Ende März Premierminister des Landes. Gemeinsam mit Präsident Laurent Gbagbo hat er die Aufgabe, das geteilte und zerstörte Land zu wieder zu vereinen, aufzubauen und zu demokratischen Wahlen zu führen. Nach unzähligen, vergeblichen Bemühungen der internationalen Gemeinschaft den Konflikt beizulegen, scheint dieser in Ouagadoougou ohne internationale Beteiligung ausgehandelte Frieden "in Afrika durch Afrika" reelle Chancen zu haben. David Robert, Corinna Heuer, Länderberichte, 9. Mai 2007 mehr...

Kontakt

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Leiterin des Regionalprogrammes Politischer Dialog Westafrika
Elke Erlecke
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