G20 - Publikationen

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Klimareport 2017: Brasilien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Die Brasilianische Entwicklungsbank (BNDES), eine der größten Entwicklungsbanken der Welt, stellte 2015 85 Prozent der 11 Milliarden US-Dollar für von Brasilien durchgeführte klimawandelbezogene Initiativen bereit. Mit ihrem Engagement leistet die BNDES nicht nur einen unmittelbaren Beitrag zur Klim finanzierung, sondern führte dadurch auch private Akteure an das Thema Klimafinanzierung heran. Trotz dieser positiven Ausgangslage steht die private Klimafinanzierung aufgrund der Wirtschaftskrise im Land aber weiterhin auf einem wackeligen Fundament. Karina Marzano Franco, Marina Caetano, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Russland

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Erst mit der Möglichkeit für russische Unternehmen, im Rahmen des Kyoto-Protokolls durch die Reduktion von Treibhausgasen Einnahmen zu erzielen, entwickelte sich in Russland im Zeitraum zwischen 2010 und 2012 ein stärkeres Interesse am Thema Klimafinanzierung. Doch im Gegensatz zu vielen anderen entwickelten Ländern, in denen der private Sektor an Lösungen für den Klimaschutz bzw. für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zunehmend aktiv beteiligt wird, bleibt dies für die Privatwirtschaft in Russland nebensächlich. Igor A. Makarov, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Kanada

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Finanzierungen durch den Privatsektor spielen bislang noch keine wesentliche Rolle in Kanadas Klimaschutzlandschaft, obwohl die Regierung zunehmend die Mobilisierung privater Mittel mit ihren öffentlichen Verpflichtungen verknüpft. Eine Reihe von Initiativen soll die Privatsektor-Finanzierung stärken. Kanada wird zur Förderung grüner Innovationen in Entwicklungsländern fast 1,8 Milliarden kanadische Dollar in Form von Darlehen investieren. Verbesserungspotenzial gibt es hinsichtlich Transparenz und Berichterstattung. Catherine Abreu, Céline Bak, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Frankreich

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Frankreich ist in Bezug auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen äußerst ehrgeizige Verpflichtungen eingegangen. Das französische Finanzministerium geht von einem kurzfristigen Investitionsbedarf bis zum Jahr 2020 von jährlich zwischen 40 und 60 Milliarden Euro aus. In ihrer jetzigen Form stellt die Klima-Finanzregulierung in Frankreich aufgrund der vorgegebenen aufsichtsrechtlichen Regeln allerdings eher eine Bremse für Investitionen dar. Die Festsetzung eines signifikanten CO2-Preises könnte die Umlenkung von privaten Finanzmitteln in Richtung CO2-armer Investitionen beschleunigen. Baptiste Perrissin Fabert, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: USA

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Der Privatsektor spielt in den USA traditionell eine große Rolle. Der US-Finanzsektor ist der volumenstärkste der Welt, auch weil die Alterssicherung zu großen Teilen auf privater Vorsorge beruht. Dadurch verfügen institutionelle Investoren über erhebliche Mittel, die auch in die Klimafinanzierung fließen, jedoch bislang nur in sehr geringem Umfang. Darüber hinaus existiert in den USA eine Reihe von Nachhaltigkeitsindizes, die bislang aber erst wenig Verbreitung gefunden haben. Doch immer mehr große Unternehmen entscheiden sich für eine Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen. Max Grünig, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Indien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Indien will den Klimawandel mit mehr marktbasierten Instrumenten bekämpfen. Daher entwickelt die Regierung Strategien, um Projekte für erneuerbare Energien zu unterstützen. Fonds zur Mobilisierung von Finanzmitteln aus dem Privatsektor wurden eingerichtet und indische Unternehmen fördern Initiativen, die Nachhaltigkeit in ihre Kerngeschäfte integrieren sollen. Bei der Ausgabe „grüner Anleihen“ rangiert Indien mittlerweile weltweit auf dem siebten Platz. Doch es mangelt noch immer an verwertbaren Daten, insbesondere über die Auswirkungen grüner Technologien auf die Wirtschaft. Prodipto Gosh, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Vereinigtes Königreich

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Das Vereinigte Königreich hält trotz Brexit unverändert am Abkommen und den Verpflichtungen fest, die die EU insgesamt eingegangen ist. Die private Finanzierung des Klimaschutzes ist ein Instrument, mit dem das Vereinigte Königreich seine Verpflichtungen erfüllen will. Das Pariser Klimaabkommen hat das Vertrauen in Investitionen in grüne Technologien erhöht, was für die Erreichung der Pariser Klimaziele als wesentlich erachtet wird. Im Bereich Klimafinanzierung verfügt das Vereinigte Königreich über Wettbewerbsvorteile. Alexandra-Maria Bocse, Pablo David Necoechea Porras, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Italien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Italien hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem Vorreiter für Umweltschutz und Nachhaltigkeit entwickelt. Fast 50 Prozent der Unternehmen haben sich bereits der umweltfreundlichen Produktion verschrieben und das 2015 verabschiedete Umweltschutzgesetz stellt einen konkreten Ansatz für die Finanzierung von Entwicklungsmaßnahmen dar. Einzig die geringe Größe italienischer Finanzakteure könnte sich als problematisch erweisen und künftige Investitionen für nachhaltige Entwicklung somit zu einer großen Herausforderung werden. Isabella Alloisio, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Saudi-Arabien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Lange Zeit standen die Golf-Staaten internationalen Klimaschutzabkommen ablehnend gegenüber. Zu groß war ihre wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von Öl und Gas. In den vergangenen Jahren fand jedoch ein Paradigmenwechsel statt: Nach anderen Golf-Staaten schlägt nun auch Saudi-Arabien progressivere Töne in der Klimapolitik an. Manuel Schubert, Peter Sendrowicz, Andreas Weinhut, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Südafrika

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Südafrika hängt von fossilen Brennstoffen ab – etwa 90 Prozent des Energiebedarfs wird durch Kohle gedeckt. Pro Kopf gerechnet gehört es zu den 15 größten CO2-Emittenten der Welt. Die Strategie Südafrikas zur Bekämpfung des Klimawandels beinhaltet die Verpflichtung, die Treibhausgasemissionen des Landes gegenüber dem aktuellen Stand bis zum Jahr 2020 um 34 Prozent und bis zum Jahr 2025 um 42 Prozent zu reduzieren. Um diese Verpflichtungen zu erfüllen, sind zusätzliche Finanzinvestitionen erforderlich, sowohl aus öffentlichen als auch aus privaten Quellen. Romy Chevallier, Oliver C. Ruppel, Tilmann Feltes, 6. Juli 2017 mehr...