G20 - Publikationen

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„Work in unity for the future“

Chinesische Reaktionen auf den G20-Gipfel in Toronto
In der offiziellen Presse Chinas wird der Beitrag des Landes auf dem G20-Gipfel in Toronto als Erfolg anerkannt. Die Rede des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao thematisierte „Work in unity for the future“. Die Festlegung auf gemeinsame und vor allem verbindliche Ziele fehlten allerdings - trotz der überwiegend optimistischen Bewertung des Gipfels in chinesischen Medien. Regina Larkö (geb. Edelbauer), Länderberichte, 13. Juli 2010 mehr...

Indonesien: Reaktionen auf den G20-Gipfel in Toronto

Die globale Finanzkrise ist fast spurlos an Indonesien vorbeigegangen. Während die von der Krise stark betroffenen G20-Staaten gebannt nach Kanada blickten, war das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien in Indonesien eher gering. Die indonesische Regierung stellte zwar die neue Bedeutung des Landes als Mitglied der G20 heraus, konnte sich jedoch lange nicht zu einer klaren Haltung zu zentralen Fragen durchringen und blieb in ihren Reformvorschlägen zugunsten der Entwicklungsländer eher vage. Britta Gutschmidt, Länderberichte, 12. Juli 2010 mehr...

Der Holzweg der Krisenmanager

Die Bewältigung der Finanzkrise ist ohne Ursachenanalyse unmöglich
Die Regulierung des internationalen Finanzmarktes ist notwendig, droht aber durch populistische Maßnahmen und fehlende Ursachenanalyse in die Irre zu gehen. Stefan Deges, Die Politische Meinung, 1. Juli 2010 mehr...

Das Krisenmanagement der G20

Perspektiven aus den G5-Staaten
Vom 26. bis 27. Juni 2010 werden sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zum vierten G20-Gipfel in Toronto versammeln. Die G5-Staaten China, Indien, Südafrika, Mexiko und Brasilien sind über dieses Forum inzwischen fest in einen zentralen Mechanismus der weltwirtschaftspolitischen Steuerung integriert. Das vorliegende Papier greift die Frage auf, wie die bisherigen G20-Gipfel aus Sicht dieser Länder bewertet werden. Vor welchen Herausforderungen stehen die G5 durch ihre neue Rolle national, regional und international? Welche Erwartungen haben die Länder an den Gipfel in Toronto? 9. Juni 2010 mehr...

Südkorea und die G20 – vom Armenhaus Asiens zur wirtschaftlichen Wundernation

In KAS-AUSLANDSINFROMATIONEN 5/2010
Südkorea machte bereits mit ehrgeizigen Plänen für Klimaschutz und grünes Wachstum weltweit auf sich aufmerksam und geht mit gutem Beispiel voran. Colin Dürkop, 10. Mai 2010 mehr...

Südafrikas Ziele auf dem G20-Treffen

Südafrika ist der einzige Vertreter Afrikas in der G20-Gruppe. Dies verleiht dem Land einerseits einen herausgehobenen Status, aber andererseits entsteht daraus auch eine Reihe von Herausforderungen. Südafrika muss nun die richtige Einstellung zu ihrer Apartheidvergangenheit in der Region und zu ihrer wirtschaftlichen Dominanz auf dem Kontinent finden. Die Regierung zeigte sich sensibel für die Kritik aus anderen afrikanischen Staaten hinsichtlich dessen, was von einigen als Hegemoniebestrebungen auf dem Kontinent empfunden wird. Peter Draper, Elizabeth Sidiropoulos, Keri Leicher, Auslandsinformationen, 27. Apr. 2010 mehr...

„Ein der Ausgestaltung harrender, progressiver Stilgedanke“ – Weltordnungspolitik zwischen G8 und G20

Die Charakterisierung des Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft durch Alfred Müller-Armack, lässt sich auch im Hinblick auf die Ausrichtung der Weltordnungspolitik in der jüngsten Vergangenheit anwenden: Schon seit einigen Jahren hinterlässt ein solcher „der Ausgestaltung harrender, progressiver Stilgedanke“ dort seine Spuren. Aus der Krise des Systems multilateraler Institutionen kommend, bewegt sich die Staatengemeinschaft in einem immer größer werdenden Rahmen informeller Kooperations- und Abstimmungsmechanismen der „Club Governance“ Susanna Vogt, Auslandsinformationen, 27. Apr. 2010 mehr...

Der G20-Gipfel von Pittsburgh

Viel Konsens, wenig Konkretes
Ungefähr ein Jahr nachdem die Pleite der Lehman Brothers Bank die schwerste globale Finanzkrise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eingeläutet hatte, trafen sich an diesem Wochenende die Staats- und Regierungschefs der führenden zwanzig Wirtschaftsnationen in Pittsburgh. Im Vorfeld wurde viel darüber diskutiert, ob G20 wirklich der richtige Rahmen sei, oder ob die Interessen nicht zu weit auseinander lägen und die Verhandlungen doch besser unter den wirklich wichtigen Nationen geführt werden sollten. Pittsburgh wurde somit zu einem ersten ‚test case’ für das G20-Format. Sonja Börgmann, Länderberichte, 5. Okt. 2009 mehr...

Südkorea vor dem G20 Vorsitz

Südkorea will wichtigere Rolle auf der globalen Bühne spielen. Länderberichte, 23. Sept. 2009 mehr...

Erwartungen an den G20-Gipfel in Pittsburgh

Ein internationales Stimmungsbild
Vom 24. bis 25. September 2009 werden die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Pittsburgh zum dritten Weltfinanzgipfel im Rahmen der G20 zusammenkommen. Mit der Krise an den internationalen Finanzmärkten ist das informelle Forum der G20 auf ein neues Bedeutungsniveau gebracht worden. In der vorliegenden Publikation finden Sie einen Stimmungsbericht aus den am Gipfel teilnehmenden Staaten. Er greift die Erwartungen und die strategische Positionierung dieser Länder im Hinblick auf das Zusammentreffen in Pittsburgh auf. Susanna Vogt, Gerhard Wahlers, Wilhelm Hofmeister, Paulo Roberto de Almeida, Joscha Ritz, Joerg Wolff, Céline-Agathe Caro, Thomas Bernd Stehling, Beatrice Gorawantschy, Martin-Maurice Böhme, Winfried Weck, Stefan von Kempis, Frank Priess, Thomas Birringer, Norbert Wagner, 21. Sept. 2009 mehr...