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Rechtsextremismus

Seit einiger Zeit finden immer wieder Kundgebungen gegen die Aufnahme von Asylbewerbern statt, Geflüchtete werden angegriffen, ihre Unterkünfte in Brand gesetzt. Der Verfassungs­schutz warnte unlängst vor einer Zunahme von rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland. Was bedeutet Rechtsextremismus? Wie und wo findet er statt?

Definition Rechtsextremismus

In der rechtsextremistischen Ideologie hängt der Wert eines Menschen von seiner Ethnie, Nation oder Rasse ab. Zu den Hauptaspekten im rechtsextremen Denken gehören Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, Rechtsextremisten beziehen sich häufig positiv auf den Nationalsozialismus, verharmlosen oder leugnen dessen Verbrechen. Im Rechts­extremismus hat der einzelne Mensch sich und seine Interessen dem Kollektiv, der sogenannten Volksgemeinschaft, unterzuordnen.

Rechtsextremismus in Deutschland

In Deutschland gehören rund 21.000 Menschen zum rechts­extremen Spektrum. Diese Zahl ist in den letzten 15 Jahren stetig gesunken, nimmt laut Verfassungsschutz momentan aber wieder zu. Rund 6.800 Menschen sind in rechtsextremen Parteien wie die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD), „DIE RECHTE“, „Bürgerbewegung Pro NRW“ oder „Der III. Weg“ organisiert.

Rechtsextremismus im Internet

Dank Youtube, Facebook, Twitter und WhatsApp mischen Rechtsextremisten auch im Internet kräftig mit. Laut der Beobachtungsstelle jugendschutz.net sind Rechtsextreme hier mit mehr als 3.400 Profilen und Channels vertreten. Eigene Shows, scheinbar hippe Profile und coole Statements kommen vor allem bei der jungen internetaffinen Zielgruppe gut an.

Kontakt

AbbildungRita Schorpp
Referentin
Tel. +49 30 26996-3430
Rita.Schorpp(akas.de

AbbildungDr. Ralf Altenhof ›
Landesbeauftragter für Bremen und Leiter des Politischen Bildungsforums Bremen
Tel. +49 421 163009-0
ralf.altenhof(akas.de