Die Transformationskonferenzen 2015

Die Tagesordnung der Zukunft

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Transformationskonferenz - Ressourcen

Transformation ist eine Zeit des Übergangs, die Überführung von einem Zustand in einen anderen. Die Welt befindet sich in einem Wandel, der alle Lebensbereiche erfasst. Doch Transformationskräfte bewirken nicht abrupte Veränderungen, sondern zeigen sich als graduell evolutionäre oder in Stufen ablaufende Prozesse.

Es gilt, die globalen Transformationen der Gegenwart als Chance zur Stärkung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu begreifen, den Wandel anzunehmen und aktiv zu gestalten.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich für ihre vier Transformationskonferenzen diese Themen ausgewählt: Volksparteien, die Zukunft des Westens, Digitalisierung und Ressourcen. Wie lässt sich die Digitalisierung gestalten und die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken? Können die Volksparteien tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen aufgreifen und gestalten? Gibt es noch den einigen Westen und hat er eine Zukunft? Wie lassen sich Versorgungssicherheit und eine nachhaltige Lebensweise gewährleisten?

Gemeinsam mit internationalen Experten, Politikern, Wissenschaftlern und engagierten Bürgern werden wir auf Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam machen, diese analysieren und bewerten. Unser Ziel ist es, Handlungsempfehlungen und Konsequenzen daraus ableiten zu können, und den Mut zur Veränderung zu stärken.

Die Zukunft des Westens, Bonn, Januar 2015
Angesichts der Finanzkrise und der Spannungen in der Ukraine stellt sich die Frage, inwieweit die westlichen Demokratien auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet sind. Es soll überprüft werden, ob es "den Westen" als handlungsfähige Werte- und Staatengemeinschaft gibt und wie die Zusammenarbeit mit den Staaten Afrikas und Asiens angesichts der zunehmenden weltpolitischen Rolle neuer Akteure aussehen wird. Dabei wird gezielt nach der Stellung Deutschlands und Europas innerhalb der westlichen Staatengemeinschaft gefragt.

Global Digital – Die Zukunft im Netz, Berlin, Januar 2015
Die tiefe Durchdringung aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Sphären, die weltweite stark wachsende Verbreitung sowie die Eigenschaften digital vernetzter Strukturen statten die Digitalisierung mit einer starken gesellschaftspolitischen Transformationskraft aus. Wer die Digitalisierung mitgestaltet, stärkt sowohl seine wirtschaftliche wie auch seine gesellschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Dabei geht es um Chancen, Kompetenzen, Bedingungen und Teilhabe. Denn wenn sich alles ändert, ist es klug darüber nachzudenken, wie wir uns ändern.

Ressourcennutzung in einer veränderten Welt, Hamburg, Februar 2015
Die voranschreitende Globalisierung lässt die Diskussion über die Verfügbarkeit von Ressourcen stärker in den Fokus rücken; das traditionelle Verständnis von Ressourcen verändert sich erheblich. So zählt heute neben den klassischen Rohstoffen auch eine intakte Umwelt dazu. Im internationalen Vergleich kristallisiert sich dies mit Blick auf die Energie-Governance von Großstädten heraus. Im Kontext der Versorgungssicherheit, Lebensqualität und Zukunft ist eine Nachhaltigkeits-Governance gefordert. Diese Veränderungen stehen für eine Chance zum Aufbruch, um technologische und soziale Innovationen international voranzutreiben.

Publikationen

Wie reagieren Parteien auf den Mitgliederschwund?

Seit Jahren schon wird die „Krise“, der „Niedergang“ und das „Ende“ der Volksparteien beschworen. Mal steht dahinter die Sorge um den Verlust eines zentralen Stabilitätsankers unserer Demokratie, der Gesellschaft und Staat vernetzt und den Interessenausgleich voranbringt. Mal dient die Rede vom Niedergang als Argument in der politischen Auseinandersetzung oder sie ist gar Ausdruck einer mehr oder weniger offenen grundsätzlichen Ablehnung eines von starken Parteien getragenen parlamentarischen Regierungssystems. Ann-Kristin Kölln, 7. Jan. 2015 mehr...

Parteireformen im Ausland: Ansätze und Erfahrungen

Parteien stehen mit ihrer Umgebung in dauerhafter Wechselbeziehung. Sie wollen ihre Umwelt gestalten, gleichzeitig aber üben Veränderungen der Umwelt, wie steigende individuelle Mobilität, technischer Fortschritt, veränderte Mitsprache- und Beteiligungswünsche der Mitglieder und Sympathisanten oder neue Parteien mit innovativen Organisationsverfahren einen dauerhaften Anpassungsdruck auf ältere und etablierte Parteien aus. Karsten Grabow, Theresa Sätzler, 7. Jan. 2015 mehr...

Mitglieder- und Bürgerbeteiligung in den CDU-Kreisverbänden

„Mehr Experimente!“ – mit diesem Motto hat die Arbeitsgruppe „Zukunft der Volksparteien“ der Konrad-Adenauer-Stiftung ihre Transformationskonferenz im Dezember 2014 überschrieben. Es versteht sich als Aufforderung an die Volksparteien, auf das geänderte gesellschaftliche Umfeld und die neuen politischen Herausforderungen nicht nur verbal, sondern auch organisatorisch zu reagieren. Alexander Gajewski, 7. Jan. 2015 mehr...

Interview: Türen nie zuschlagen!

Horst Teltschik: Warum der Westen weiter mit Russland reden muss
Horst Teltschik, Bernd Löhmann, Die Politische Meinung, 17. Okt. 2014 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (14)
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Chancen wahrnehmen - Zukunft gestalten, Trailer der Transformationskonferenzen

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Rede-Mitschnitt von Dr. Peter Tauber MdB

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Rede-Mitschnitt von Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D.

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Interview mit Dr. Ben Scott, Programmdirektor für die Europäische Digitale Agenda bei der Stiftung Neue Verantwortung, zur Zukunft der Digitalisierung.

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Interview mit Dr. Michael Denkel, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner, AS&P-Albert Speer & Partner GmbH, zur Zukunft der Ressourcen in unseren Städten.

Kontakt

Abbildung
Referentin Stabsstelle Strategie und Planung
Frauke Gottwald
Tel. +49 30 26996-3254
Fax +49 30 26996-53254
Frauke.Gottwald(akas.de