DDR - Mythos und Wirklichkeit - Publikationen

Was war die Stasi? (5., überarb. Auflage 2014)

Einblicke in das Ministerium für Staatssicherheit der DDR
Allzeit bereit als „Schild und Schwert der SED” (so das Selbstverständnis der Stasi) jeden Winkel der DDR zu durchdringen und zu kontrollieren, gelang es ihr mit Hilfe ihrer geheimpolizeilichen Techniken, ihrer Inoffiziellen und Hauptamtlichen Mitarbeiter Zugang zu fast allen Lebensbereichen in der DDR zu finden, Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu überwachen und Lebenswege nachhaltig zu beeinflussen oder zu zerstören. Die hier versammelten Texte geben in knapper Form und in leicht aktualisierter Form Einblicke in die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Karsten Dümmel, Melanie Piepenschneider, Thomas Auerbach, Siegmar Faust, Jens Giseke, Freya Klier, Hubertus Knabe, Vera Lengsfeld, Jörn Mothes, Helmut Müller-Enbergs, Siegfried Reiprich, Udo Scheer, Wolfgang Templin, Clemens Vollnhals, Joachim Walther, 5. Jan. 2015 mehr...

Das Maß war voll - Ein ausgebürgerter Liedermacher im späten deutsch-deutschen Deutschland

>> als Leseprobe online verfügbar!
"Ich bin aus Offenherzigkeit in den Widerstand geraten. Der Sänger soll sein Herz auf der Zunge tragen. Es ist ein wunderbares Gefühl, von etwas zu singen, das sich andere noch nicht mal zu sagen trauen. In Diktaturen ist der Sänger wie eine Oase in der Wüste." Stephan Krawczyk, Die Politische Meinung, 2. Okt. 2014 mehr...

Die Mauer

Porträtskizze eines einst verhassten Bauwerkes
1961 baute die DDR die Mauer, um die eigene Bevölkerung an der Flucht in den Westen zu hindern. Sie blieb eine permanente Baustelle mit immer perfideren Sicherungsanlagen – bis zu ihrem Abbau und der Rettung der letzten Mauerreste als Freiheitsdenkmal. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar! Ulrike Hospes, Die Politische Meinung, 2. Okt. 2014 mehr...

Suizidäre Strukturen

Eine Annäherung an die Frage der Selbsttötungen in der DDR
Die DDR registrierte die höchste Selbstmordrate in Europa. Gewiss sind Suizide Folge komplexer Störungen und haben auch gesundheitliche und kulturelle Ursachen. In der DDR war jedoch ein erheblicher Anteil der Suizide durch bestimmte politische Konstellationen verursacht oder zumindest von ihnen begünstigt. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar! Ehrhart Neubert, Die Politische Meinung, 2. Okt. 2014 mehr...

Sie nahmen sich Freiheit, wo Freiheit nicht war

Ein Rückblick auf die Stasi unter dem Eindruck der NSA-Affäre
Die NSA schränke die Freiheit ein wie einst die Geheimdienste totalitärer Diktaturen, heißt es. Doch im Internet sammelt sie Informationen wie auf einem Marktplatz ohne Ordnungshüter. Vielleicht könnte die Aufregung um die NSA dazu eine Debatte anstoßen. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar! Hildigund Neubert, Die Politische Meinung, 2. Okt. 2014 mehr...

Nicht alles Blockflöten!

Die Ost-CDU in der Friedlichen Revolution
Nach demokratischen Anfängen wurde die CDU in der DDR gleichgeschaltet. Gegen Ende der 1980er­-Jahre opponierte die Basis der Partei gegen ihre Führung. Auch die ostdeutschen Wähler sahen später in der CDU keine „Blockflöte“ mehr. […] || Dieser Essay ist ausschließlich in der Druckfassung der Sonderausgabe verfügbar! Wolfgang Tischner, Die Politische Meinung, 2. Okt. 2014 mehr...

Die Literatur und der Untergang der DDR

Eine kritische Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in der DDR war – in Maßen – möglich, etliche Literaten wollten mit kritischen Werken den Fortbestand des sozialistischen Experiments sichern. Damit bereiteten sie letztlich die friedliche Revolution von 1989 intellektuell vor und begründeten gegen ihre Intention den Untergang der DDR. Die vorliegende Publikation zeichnet den Weg der DDR in den Untergang aus der Perspektive der Literaturgeschichte nach und nimmt neben der Gedankenwelt der intellektuellen Elite auch den Alltag der Diktatur in den Blick. Joachim-Rüdiger Groth, 6. Okt. 2010 mehr...