60 Jahre Römische Verträge

Vorbild für Europas Zukunft

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge wurde am 25. März 2007 die Berliner Erklärung unterzeichnet. Die zwei Jahre nach dem Scheitern des Europäischen Verfassungsvertrags entstandenen Worte „Wir sind zu unserem Glück vereint“ aus der Berliner Erklärung haben die Konzeption des Lissabon-Vertrags in den darauffolgenden Monaten geprägt. 10 Jahre später steht die Europäische Union erneut vor einer wichtigen Weichenstellung: Beim Europäischen Ratsgipfel am 25. März 2017, dem 60. Jahrestag der Römischen Verträge, planen die Staats- und Regierungschefs – als Abschluss des im September 2016 in Bratislava begonnenen Reflexionsprozesses – eine Reihe konkreter Maßnahmen zu verabschieden, die den Mehrwert der Europäischen Integration aufzeigen sollen. Doch unter welchen Bedingungen kann die Erklärung zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge der EU einen neuen Impuls verleihen? Reichen eine Reihe pragmatischer und konkreter Projekte aus oder bedarf es vielmehr einer grundsätzlichen Wertediskussion? Die Konrad-Adenauer-Stiftung wird das Jubiläum der Römischen Verträge und die Diskussionen zur Zukunft Europas intensiv begleiten.


Ausstellung

"Konrad Adenauer und die Europäische Integration"
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Publikationen

Die Römische Erklärung: Stolz auf das Erreichte und Signal der Einheit

JUBILÄUMSGIPFEL IN ROM AM 25. MÄRZ 2017
Zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge fand in der italienischen Hauptstadt ein Festakt auf dem Kapitol im Palazzo die Conservatori statt, mit dem der Gründungsakt der Europäischen Gemeinschaft gefeiert wurde. Zudem unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten (ohne Großbritannien) eine gemeinsame Erklärung, die vier Ziele für die nächsten zehn Jahre festlegte. Die Union der Europäischen Föderalisten organisierte im Stadtzentrum darüber hinaus einen Marsch für Europa, an welchem auch mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments teilnahmen. Hardy Ostry, Kai Zenner, Länderberichte, 31. März 2017 mehr...

Valletta-Gipfel: weitere Weichenstellungen für die Zukunft der Europäischen Union

INFORMELLER EUROPÄISCHER RATSGIPFEL VOM 3. FEBRUAR 2017
Der eigentlich als zentral vorgesehene Tagesordnungspunkt „Die Zukunft der EU“ rückte beim ersten informellen Ratsgipfel des neuen Jahres am 3. Februar 2017 in Maltas Hauptstadt Valletta auf die zweite Seite der Tagesordnung. Zunächst sprachen die 28 Staats- und Regierungschefs über das Thema Migration und dabei insbesondere den Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union. Anschließend befasste sich der Europäische Rat mit den Herausforderungen – Ratspräsident Tusk nutzte gar den Begriff „Bedrohungen“ – auf dem Feld der internationalen Beziehungen. Außerdem ging es um die Zukunft der EU-27. Hardy Ostry, Kai Zenner, Oliver Morwinsky, Länderberichte, 6. Feb. 2017 mehr...

Hoffnungsschimmer für die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU

Eine der Prioritäten der EU ist die Verstärkung der Zusammenarbeit im Bereich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP). Der im September 2016 angestoßene Prozess zur Vertiefung der GSVP sowie aktuelle Vorschläge der Europäischen Kommission umfassen pragmatische Maßnahmen. Angesichts der Herausforderungen, denen die EU gegenübersteht, sind die Vorschläge auf lange Sicht nur ein kleiner Schritt. Weitere Maßnahmen in institutioneller wie operationeller Hinsicht sind notwendig, um die GSVP zu einem schlagkräftigen Instrument zu machen. Olaf Wientzek, Analysen und Argumente, 26. Jan. 2017 mehr...

Wehrhaft - nach innen und außen

Außenansicht
Die EU ist einer Debatte voller Halbwahrheiten ausgesetzt. Sie muss offensiver reagieren. Dr. Hans-Gert Pöttering in einer "Außenansicht" der Süddeutschen Zeitung. 12. Jan. 2017 mehr...

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Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957

Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957

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Koordinator für Europapolitik
Olaf Wientzek
Tel. +49 30 26996-3509
Fax +49 30 26996-53509
olaf.wientzek(akas.de
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