Eine Welt ohne Hunger


Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich für eine Welt ohne Hunger ein. Noch immer leiden mehr als 800 Millionen Menschen weltweit an Unterernährung. Wer hungert, setzt sich nicht für die Entwicklung seines Landes ein. Hunger führt zu Migration und oftmals auch zu Konflikten. Im Rahmen der Sonderinitiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) engagiert sich die KAS in zehn afrikanischen Ländern.

In Mali, Niger, Burkina Faso, DR Kongo und Kenia geht es darum, politische Entscheidungsträger auf nationaler und lokaler Ebene in die Lage zu versetzen, frühzeitig auf Faktoren zu reagieren, die zu Ernährungsengpässen führen können. Ziel ist, dass politische Entscheidungsträger vorhandene "early warning Systeme" nutzen und existierende Krisenpräventions- und Reaktionsstrategien anwenden.
In Namibia, Malawi, Simbabwe, Benin, Togo und auch Burkina Faso geht es darum, die Landrechte von Frauen zu stärken. Ziel ist, dass Frauen in den Projektregionen einen sicheren und gerechten Zugang zu Ressourcen und Land haben.

In welchen Regionen sind wir tätig?

In Kenia sind wir in zwei Regionen tätig, in Baringo und West-Pokot. In der DR Kongo haben wir Projekte in ausgewählten Distrikten der Provinzen Katanga, Süd-Kivu und Orientale. Im Sahel sind wir in der Grenzregion Liptako-Gourma zwischen Mali, Niger und Burkina Faso aktiv.
In Benin sind wir in den Provinzen Atlantique und Littoral, in Burkina Faso in den Provinzen Seno, Gourma und Tapoa, und in Togo sind wir in den Provinzen Sud-Est Maritime und Kara tätig. In Namibia sind wir in den vier Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikotoreg tätig, in Malawi in den beiden Distrikten Mzimba und Zomba. In Simbabwe sind wir in den Regionen Midlands und Manicaland aktiv.

Wer sind unsere Zielgruppen?

  • Regierungs- und Behördenvertreter auf nationaler und lokaler Ebene
  • Parlamentarier und politische Parteien
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen
  • Traditionelle Autoritäten und Führer der Religionsgemeinschaften
  • Landwirtschafts- und Bauernverbände
  • Medienvertreter (als Multiplikatoren)
  • Frauen, insbesondere Witwen und Alleinstehende/ Erziehende
  • Öffentlichkeit

Was machen wir?

  • Ausbildung für lokale Verwaltungseinheiten und zivilgesellschaftliche Akteure, zum Beispiel zu den Ursachen der Vulnerabilität und zu bestehenden early warning Systemen
  • Schulungen politischer Entscheidungsträger mit dem Ziel, dass sie lokale Entwicklungspläne für eine verbesserte Krisenvorsorge anpassen
  • Trainings für Parlamentarier zur praktischen Gesetzgebung im Bereich Krisenprävention mit dem Ziel, dass in den Ausschüssen über das Thema Nahrungsmittelsicherheit und Krisenvorsorge debattiert wird
  • Erstellung von Trainingshandbüchern, um Kenntnisse über die lokalen Frühwarnsysteme auch auf untere Verwaltungsebenen zu vermitteln
  • Sensibilisierung und Ausbildung von Frauen und traditionellen Autoritäten in ländlichen Regionen zum kodifizierten und traditionellen Rechtskontext, zu Bürgerrechten, insbesondere Landrecht und Familienrecht, Kauf, Erwerb und Erben von Land
  • Ausbildung von mobilen Mediatoren, die den Frauen zur Seite gestellt werden und bei praktischen Problemfällen und Fragen schlichten und weiterhelfen (Paralegals)
  • Vernetzung und Dialogforen zwischen nationalen Institutionen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf lokaler Ebene und traditionellen Autoritäten
  • Trainings zur Advocacy- und Lobbyarbeit auf allen politischen Ebenen
  • Erstellung von Leitfäden zum Lobbying
  • Sensibilisierungsmaßnahmen für die allgemeine Bevölkerung, zum Teil in lokaler Sprache: Radio- und Fernsehdebatten, Roadshows und Comics
  • Fortbildungen für Journalisten, um die mediale Berichterstattung über das Thema Ernährungssicherheit zu vergrößern und zu verbessern
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Interview mit Projektmanagerin Stefanie Braun und Absai Kashululu von WAD in der Morgensendung "Good Morning Namibia" (englische Sprache)

Kontakt

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Referentin für Subsahara-Afrika
Andrea Kolb
Tel. +49 (0) 30 26996 3574
Andrea.Kolb(akas.de