Europäische und Internationale Politik - Publikationen

Think Tank Report 5/2017

Einblicke in die Agenda internationaler Think-Tanks
Magazin 19. Okt. 2017 mehr...

Das neue Wahlgesetz in Italien

Seit dem gescheiterten Verfassungsreferendum im Dezember 2016 wartet Italien auf ein neues Wahlgesetz: Durch die Ablehnung der Verfassungsreform, Herzstück der Reformvorhabens des ehemaligen Ministerpräsidenten Matteo Renzi, hat Italien unterschiedliche Wahlrechte für Senat und Abgeordnetenkammer. Das von Renzi vorgeschlagene Gesetz Italicum wurde im Februar 2017 vom Verfassungsgericht abgelehnt. Die italienische Abgeordnetenkammer hat nun am 12. Oktober 2017 das neue Wahlgesetz Rosatellum 2.0 verabschiedet. Caroline Kanter, Silke Schmitt, Länderberichte, 19. Okt. 2017 mehr...

Mut zur Gestaltung

Impulse für eine starke und zukunftsfähige Europäische Union - ein Impulspapier von Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung Hans-Gert Pöttering, 19. Okt. 2017 mehr...

Großer See, große Probleme

Ist eine sichere Nutzung der Ressource Wasser am Viktoriasee künftig noch möglich?
Der Viktoriasee bildet die Lebensgrundlage für über 30 Millionen Menschen. Wasserverschmutzung, Ressourcenausbeutung und ein Mangel an regionaler Zusammenarbeit bedrohen sein Gleichgewicht. Zusätzlich verschärft das hohe Bevölkerungswachstum die Lage. Zweifel sind berechtigt, ob die dringend benötigte Ressource Wasser an Afrikas größtem See in Zukunft noch sicher genutzt werden kann. Daniel El-Noshokaty, Auslandsinformationen, 18. Okt. 2017 mehr...

Nordkorea: Entspannung oder weitere Eskalation?

Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung berichten über die sich zuspitzende Lage in Ostasien
Die koreanische Halbinsel steht in diesen Wochen mehr denn je im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Seitdem Kim Jong Un die Macht von seinem Vater übernommen hat, reiht der nordkoreanische Diktator einen Raketen- und Nukleartest an den nächsten. Die Nervosität in Ostasien wächst – die Weltgemeinschaft sucht nach einer Strategie. Über die Reaktionen auf die jüngeren Eskalationen und die Folgen für die Sicherheitslage in Ostasien berichten die Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung aus der Region und aus anderen Teilen der Welt. Ihre wichtigsten Beiträge finden sie auf dieser Seite. 18. Okt. 2017 mehr...

„Jetzt ist die Zeit für Korea“

Der Atomkonflikt hält die Welt in Atem. Südkorea erhofft sich eine Entspannung durch die Olympischen Winterspiele
Im Sommer und Herbst 2017 hat sich der nordkoreanische Nuklear-Konflikt wieder dramatisch zugespitzt: Das Land testete erneut einen Atomsprengkopf und drohte wiederholt mit einem Nuklearkrieg. Pjöngjang arbeitet zielstrebig am Atomprogramm, widersteht den Sanktionen und will keinen Dialog. Südkorea hingegen will einen neuen Korea-Krieg um jeden Preis verhindern. Eine Chance zur Entspannung der Lage gäbe es. Stefan Stahlberg, 18. Okt. 2017 mehr...

Wahlen in Österreich – Felix Austria!?

Sebastian Kurz macht die Mitte stark
Die ÖVP unter ihrem neuen Vorsitzenden Sebastian Kurz holte bei den vorgezogenen Wahlen zum Nationalrat die meisten Stimmen. Die SPÖ blieb stabil und lag am Ende knapp vor der rechtspopulistischen FPÖ, welche wie bereits in den vorherigen Wahlen Stimmen hinzugewann. Für die Regierungsbeteiligung entscheidend wird nun, ob die rechtsgerichtete FPÖ bereit sein wird, den pro-europäischen Kurs der ÖVP in einer Regierung mitzutragen. Hardy Ostry, Mathias Koch, Länderberichte, 18. Okt. 2017 mehr...

Editorial

„Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt“, warnte der spätere VN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali schon vor gut 30 Jahren. Seine Vorhersage hat sich bisher zwar nicht bewahrheitet. Der Blick auf die verschiedenen Weltregionen zeigt jedoch, dass die knapper werdende Ressource Wasser im Zentrum vieler Konflikte steht – oder diese zumindest erheblich verschärft. Gerhard Wahlers, Auslandsinformationen, 18. Okt. 2017 mehr...

Präsidentschaftswahlen in Kirgistan

Sieg für Sooronbaj Scheenbekow
In Kirgistan fanden am 15. Oktober 2017 erstmals seit der Unabhängigkeit Präsidentschaftswahlen statt, denen kein Umsturz oder Volksaufstand vorausging. Nach vorliegendem Auszählungsstand erreichte der mit Unterstützung der Sozialdemokratischen Partei des amtierenden Präsidenten angetretene Sooronbaj Scheenbekow mit 55,46 Prozent überraschend die absolute Stimmenmehrheit. Ein zweiter Wahlgang wird damit nicht notwendig werden. Der zweitplatzierte Bewerber, Omurbek Babanow, der mit Unterstützung der Partei Respublika-Ata-Schurt kandidierte, erreichte 34,20 Prozent der abgegebenen Stimmen. Thomas Kunze, Länderberichte, 17. Okt. 2017 mehr...

Integrationspolitik in der Tschechischen Republik

Die Tschechische Republik hat sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs vom Auswanderungsland zum Einwanderungsland gewandelt. Unter den vier postkommunistischen Visegrád-Staaten ist heute der Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Tschechischen Republik am höchsten und spiegelt wesentlich die historischen Beziehungen zu den Nachbarn in Mittel- und Osteuropa und zu den ehemals kommunistischen Ländern weltweit wider. Integrationspolitische Maßnahmen wurden erst seit der Jahrtausendwende umgesetzt und sind bis heute stark von europäischer Finanzierung abhängig. Markéta Blažejovská, Analysen und Argumente, 17. Okt. 2017 mehr...