Wirtschaftspolitik

Der „Exportweltmeister“ Deutschland ist mit seiner wirtschaftlichen Gesamtleistung die drittstärkste Volkswirtschaft weltweit. Doch ist der Vorsprung knapp und will verteidigt werden. Der demographische Wandel, die Verschuldung der öffentlichen Haushalte und ungünstige Rahmenbedingungen schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig wird der Wettbewerb auf den globalen Märkten härter.

Das Team Wirtschaftspolitik will vor diesem Hintergrund neue Wege für Reformen und Innovationen aufzeigen. Welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen Deutschland zu einem Gewinner der Globalisierung? Wie muss ein neues Steuersystem aussehen, das Wachstumsschwäche, Insolvenzen und öffentliche Verschuldung in den Griff bekommt? Wie lässt sich der demographische Wandel bewältigen? Wie können die sozialen Sicherungssysteme nachhaltig reformiert werden?

Als Antworten kommen einfache Patentrezepte nicht in Frage. Nur eine durchdachte Mischung aus kurzfristigen Sofortmaßnahmen sowie mittel- und langfristig tragfähigen Lösungen können die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft nachhaltig verbessern. Hierzu will das Team Wirtschaftspolitik durch die Erstellung von Analysen und Politikempfehlungen einen Beitrag leisten. Unser Ziel ist eine stetige, voraussehbare und soziale Wirtschaftsordnungspolitik.

Publikationen

Land ist nicht gleich Land

Über die wirtschaftliche Lage und Perspektiven ländlicher Räume
Klaus-Heiner Röhl, Die Politische Meinung, 23. Juni 2017 mehr...

Überfluggebiet Brandenburg?

Wie sich die Lebensverhältnisse auf die Politik auswirken
Stephan Georg Raabe, Die Politische Meinung, 23. Juni 2017 mehr...

Erst das wirtschaftliche Fundament, dann die soziale Säule

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur sozialen Dimension Europas
Am 26. April veröffentlichte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur sozialen Dimension Europas. „Es skizziert drei Optionen für die künftige Rolle der EU in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Jugend. Das Papier enthält einige sinnvolle Vorschläge, der Subsidiaritätsgedanke kommt aber zu kurz. „Keine der drei Optionen ist vollends überzeugend, stattdessen sollte sich die EU nach dem Motto „Weniger, aber effizienter“ auf Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen konzentrieren. David Gregosz, Thomas Köster, Olaf Wientzek, Analysen und Argumente, 20. Juni 2017 mehr...

Der Einfluss verschiedener Wirtschaftsmodelle auf die Europäisierung der Stabilitätspolitik

Eine Analyse anhand von Deutschland, Frankreich und Polen
Eine weitere wirtschaftspolitische Integration innerhalb der EU muss in einem konstruktiven Verhältnis zu den mitgliedstaatlichen Stabilitätskulturen stehen. Die Fortschritte bei der Formulierung gemeinsamer Regelungen ist dafür eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Eine weitere Integration setzt voraus, dass in den Mitgliedstaaten diskutiert wird, die nationalen Prägungen zugunsten einer gemeinsamen Stabilitätskultur als zentralem Bestandteil der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion weiterzuentwickeln. Matthias Schäfer, Astrid Pape, Analysen und Argumente, 19. Juni 2017 mehr...

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Leiter des Teams Wirtschaftspolitik
Matthias Schäfer
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Fax +49 30 26996-3551
Matthias.Schaefer(akas.de