Demokratie

"Demokratie ist nicht die einfachste Staatsform, weil sie täglich des eigenen Engagements bedarf" (Prof. Bernhard Vogel)

Konrad Adenauer, der Namensgeber unserer Stiftung hat entscheidend dazu beigetragen, dass Deutschland eine stabile freiheitliche Demokratie wurde. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wurden in seiner Regierungszeit zu aktiven Mitglieder in der demokratischen Gesellschaft. Demokratie und Freiheit werden jedoch nicht einfach vererbt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat es sich zur zentralen Aufgabe gemacht, die Demokratie lebendig zu halten. Für uns gilt: „Auftrag: Demokratie!“

Die Förderung demokratischer und rechtsstaatlicher Entwicklungen ist die auch zentrale Aufgabe unserer europäischen und internationalen Zusammenarbeit.

Wir wollen Jugendliche für die Demokratie zu begeistern, ihr politisches Verständnis wecken und ihr Engagement dauerhaft stärken.

Publikationen

Extremismus in Frankreich

Herausforderung von drei Seiten
Während Rechts- und Linksextremisten seit der Französischen Revolution eine politische Rolle gespielt haben, ist der islamistische Extremismus eine neuere Erscheinung. Bereits infolge des algerischen Bürgerkriegs in den 1990er Jahren war Frankreich immer wieder Opfer von islamistisch motivierten Anschlägen. Mit den Terroranschlägen 2015 in Paris sowie im Juli 2016 in Nizza ist die islamistische Bedrohung aber endgültig in der Gegenwart Frankreichs angekommen. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass die Bedrohung von in Frankreich geborenen und aufgewachsenen, radikalisierten Islamisten ausgeht. Nino Galetti, Tatjana Saranca, Länderberichte, 14. Juli 2017 mehr...

Ein neues Zeitalter des Wettbewerbs

Autoritärer Internationalismus und ­zunehmendes Drohpotenzial – eine weltweite ­Herausforderung für die Demokratie
Rückblickend wird klar, dass es die Demokratien dieser Welt viel zu lange versäumt haben, das Aufkommen einer neuen Epoche des Wettbewerbs zwischen autokratisch und demokratisch geführten Staaten zur Kenntnis zu nehmen. Dieser Wettbewerb zeigt sich auf zahlreichen Gebieten, nicht zuletzt in der Geopolitik. Umfangreiche Investitionen in die eigenen, autokratischen Formen von ''soft power'' haben es Regimen wie Russland und China ermöglicht, dem Zusammenhalt und dem Ansehen der westlichen demokratischen Systeme nachhaltigen Schaden zuzufügen. Christopher Walker, Auslandsinformationen, 13. Juli 2017 mehr...

Endlich auf dem richtigen Weg?

In Lateinamerika wirbelt der Wunsch nach mehr ­Mitbestimmung die Parteiensysteme durcheinander
Exzessive Gewalt, geschwürartige Korruption und defekte Demokratien prägen noch immer Lateinamerikas Bild in der Welt. Die Realität aber sieht längst anders aus. Bildung, Internet und Globalisierung haben den Kontinent vorangebracht. Starke Zivilgesellschaften sind entstanden und sie verlangen von den Regierenden, dass Probleme gelöst werden. Allerdings: Die Politik gehört nicht mehr nur den Politikern. Die Bürger wollen mitbestimmen. Sind die Parteien darauf vorbereitet? Können sie sich neu erfinden? Wenn sie überleben wollen, bleibt ihnen keine andere Wahl. Kristin Wesemann, David Brähler, Auslandsinformationen, 13. Juli 2017 mehr...

Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht unterdrücken!

Ein Zwischenruf
Betrachtet man das globale Standing der Demokratie, gibt es derzeit einigen Anlass zur Sorge. Trotzdem wäre es falsch, deswegen die vielen positiven Entwicklungen zu vernachlässigen, die es seit dem Zweiten Weltkrieg in Richtung mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überall auf der Welt gegeben hat. Frank Priess, Auslandsinformationen, 13. Juli 2017 mehr...

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