Demokratie - Publikationen

"Das beste Mittel gegen Populisten ist die eigenen Hausaufgaben zu machen"

Interview mit Dr. Karsten Grabow
In Österreich war es knapp. Fast wäre Norbert Hofer Bundespräsident geworden. 49,7 Prozent der Wähler haben dem FPÖ-Mann ihre Stimme gegeben. Fast die Hälfte der Österreicher wollte einen Rechtspopulisten zum ersten Mann im Staat machen. Die Vertreter der ursprünglichen Volksparteien hatten es nicht einmal in die Stichwahl geschafft. Die etablierten Parteien stehen von "RECHTS" unter großem Druck. Dieses Phänomen gibt es nicht nur in Österreich. In vielen europäischen Ländern können Rechtspopulisten derzeit punkten. Wer sind Europas rechtspopulistische Parteien, und was verbindet sie? 24. Mai 2016 mehr...

Jugend und die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei

Bericht des KAS-Praktikanten Tobias Bremer
Die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei war historisch: Die stärkste Partei der vorangegangenen Parlamentswahl verlor 16,1 Prozentpunkte und ist trotzdem wieder stärkste Partei. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ist die christdemokratische KDH an der 5%-Hürde gescheitert. Aber die negativste Überraschung war der Einzug der rechtsradikalen LSNS in das Parlament. Fast ein Viertel der jungen Menschen beziehungsweise der Erstwähler wählten rechtsradikal. Nach der Parlamentswahl sprach der KAS-Praktikant Tobias Bremer mit Vertretern der Jugendorganisationen über das überraschende Wahlergebnis. Länderberichte, 2. Mai 2016 mehr...

Ein starkes Land im Herzen Europas

Die CDU in Niedersachsen 1945 bis 2015
2008 hat der Autor Rolf Zick erstmals eine Chronik der CDU in Niedersachsen erstellt. Im April 2016 ist die überarbeitete und erweiterte Fassung dieses Bandes erschienen, deren Darstellung der Ereignisse bis in das Jahr 2015 reicht. Rolf Zick, 18. Apr. 2016 mehr...

Vom lokalen Akteur zur globalen Bedrohung

Der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak und Syrien
Die politischen Rahmenbedingungen und die Sicherheitslage in der Levante haben sich mit Syrien und dem Irak als Krisenzentren seit 2011 dramatisch verschlechtert. Das drohende Übergreifen der Konflikte auf die Nachbarländer hat sich in Ansätzen bereits vollzogen. Der sogenannte Islamische Staat (IS) und ähnliche militante islamistische Gruppen stellen als Terrororganisationen mit internationaler Reichweite und als involvierte Konfliktparteien und Profiteure des Syrien-Konflikts auch langfristig eine zentrale Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar. Malte Gaier, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Dschihad statt Demokratie?

Tunesiens marginalisierte Jugend und der islamistische Terror
Vor fünf Jahren brachten die Tunesier unter dem Motto „Arbeit, Freiheit, Würde“ ihr autoritäres Regime zu Fall. Sie lösten damit Protestwellen und Veränderungsprozesse in der ganzen arabischen Welt aus, von deren Folgen auch Europa betroffen ist. Als einzigem Land der Region gelang Tunesien seither ein demokratischer Wandel. Doch dieser ist zunehmend bedroht durch die Radikalisierung einer Jugend, die sich ausgeschlossen fühlt vom Leben ihres Landes. Für manche perspektivlose junge Tunesier wird der „Dschihad“ – zu Hause oder im Ausland – zu einer vermeintlich verlockenden Alternative. Edmund Ratka, Marie-Christine Roux, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Die Rückkehr der Terror-Touristen

Foreign Terrorist Fighters als Herausforderung für Deutschland und Europa
Mit den Terroranschlägen von Paris und Brüssel ist ein Szenario Wirklichkeit geworden, vor dem Sicherheitsbehörden seit langem warnen: Europäische Staatsbürger, die in Kriegsregionen ausgereist sind, um beispielsweise in Syrien für den sogenannten Islamischen Staat (IS) zu kämpfen, kehren nach Europa zurück, um dort Anschläge zu verüben. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen des Phänomens Foreign Terrorist Fighters (FTF) und fragt, wie Deutschland und Europa der Herausforderung am besten begegnen können. Kristina Eichhorst, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Banditen oder Terroristen?

Die Abu Sayyaf-Gruppe zwischen wirtschaftlichen Interessen und religiösen Idealen
Seit Ende der 1990er Jahre wird die Abu Sayyaf-Gruppe vom Außenministerium der Vereinigten Staaten als terroristische Organisation im Ausland geführt und noch im September 2015 wurde sie von einem philippinischen Gericht als Terrororganisation eingestuft. Wiederholt hat die Gruppe selbst auf Verbindungen zu al-Qaida und dem IS verwiesen. Trotzdem plädiert der Beitrag dafür, das Label „islamistische Terrororganisation“ nicht leichtfertig zu vergeben und sich stattdessen genauer mit der komplexen Gemengelage vor Ort auseinanderzusetzen. Benedikt Seemann, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Von der Protestbewegung zum Terrorismus

Entstehung und Ziele von Boko Haram
In der Berichterstattung westlicher Medien haben die Gewalttaten von Boko Haram große Beachtung gefunden. Trotzdem ist wenig über die Entstehung der Gruppe, ihre Ideologie und Ziele bekannt. Der vorliegende Beitrag will diese Lücke schließen und setzt sich darüber hinaus mit der Frage nach der richtigen Strategie im Umgang mit den afrikanischen Dschihadisten auseinander. Bakary Sambe, Auslandsinformationen, 4. Apr. 2016 mehr...

Partnership with the Philippines

50 Jahre KAS Philippinen
Im Jahr 2014 feierte die Konrad-Adenauer-Stiftung den 50. Jahrestag ihrer Partnerschaft mit den Philippinen. Zu diesem Anlass hat das Büro der KAS Philippinen eine Broschüre herausgebracht, die die Geschichte der Stiftungsarbeit im Land zusammenfasst und einen detailierten Überblick über unsere aktuelle Arbeit und die unserer institutionellen Partner gibt. Benedikt Seemann, Peter Köppinger, 9. März 2016 mehr...

Administrative Reformen für den Postkonflikt und die Umsetzung des Friedensabkommens in Kolumbien

KAS Paper Nr. 26
Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Kolumbien präsentiert das KAS Paper Nr. 26 “Reformas de carácter administrativo para el posconflicto y la implementación de los acuerdos de paz en Colombia” (Administrative Reformen für den Postkonflikt und die Umsetzung des Friedensabkommens in Kolumbien). 3. März 2016 mehr...