Bildung

Die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführen

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beruht wesentlich auf dem geistigen Potential und den ethischen Ressourcen der nachwachsenden Generation. Die Grundlagen dafür werden durch Familie und Bildung gelegt. Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die durch ein zunehmend steigendes Ausbildungs- und Qualifikationsniveau gesichert werden muss. Das betrifft auch das geistige, kulturelle und politische „Klima“ unserer Gesellschaft. Daher kann es nicht nur darum gehen, „Basisqualifikationen“ zu erwerben und damit dem PISA-Konzept einer auf Funktionalität angelegten „Bildung“ gerecht zu werden.

Bildung ist mehr, als PISA misst. Zugrundeliegen muss vielmehr eine ganzheitliche, an der „wetterfesten“ Persönlichkeit orientierte Bildungs- und Erziehungspolitik, die Bildung und Erziehung - wissen, werten, urteilen und handeln - als Einheit versteht und die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführt. Es bedarf einer Renaissance der Persönlichkeitsbildung.

Notwendig dafür ist mehr denn je eine bildungspolitische Konzeption „aus einem Guss“, die die Verzahnung („lebenslanges Lernen“) der Bildungsbereiche von der vorschulischen Erziehung bis hin zur Universität und zur beruflichen Bildung fördert und zugleich immer wieder die Rolle der Familie als Bildungs- und Erziehungsinstitution einbezieht.

Publikationen

Werteorientierung, Wahlfreiheit und Chancengerechtigkeit

Argumente für ein differenziertes Schulsystem
Die Kontroversen über Schulstrukturen bestimmen seit langem die bildungspolitischen Debatten. Empirische Daten und die Orientierung an Chancengerechtigkeit, Wahlfreiheit und dem christlichen Menschenbild sprechen für ein differenziertes Schulsystem: Es bietet sehr gute Rahmenbedingen für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Die oft propagierte „Einheitsschule“ wird dagegen den Erwartungen nicht gerecht. +++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE Ralph Alexander Lorz, Analysen und Argumente, 16. Nov. 2017 mehr...

kurzum - Akademische Freiheit in Gefahr?

Wissenschaft braucht geschützte Freiräume. Sie muss unabhängig von politischen und weltanschaulichen Einflüssen arbeiten. Sie ist der Gesellschaft rechenschaftspflichtig, gleichwohl müssen Forschung und Lehre unabhängig sein. Sie generiert Innovationen, dennoch dürfen Wirtschaft und Unternehmen Forschungsergebnisse nicht beeinflussen. Jede Instrumentalisierung von Wissenschaft schadet ihrer Leistungsfähigkeit. Norbert Arnold, Theresa Volkmer, 7. Nov. 2017 mehr...

Bildung 4.0

Bildungsstrategie für die digitale Arbeitswelt
Johanna Wanka, Die Politische Meinung, 27. Okt. 2017 mehr...

Update Politische Bildung - Leitfaden für die Seminararbeit

Handreichung zur Politischen Bildung, Band 9
Wer Literatur zur Politischen Bildung sucht, findet ein vielfältiges, zumeist wissenschaftlich geprägtes Schrifttum. Hinter dieser Handreichung steht ein anderer Anspruch. In den letzten Jahren haben wir unser Angebot in der Politischen Bildung nach und nach umgebaut, neue Methoden und Techniken ausprobiert, die Seminare „upgedatet“. Dabei haben wir die neuen Leitthemen der Stiftung methodisch-didaktisch aufgegriffen und versucht, komplexe Themen wie „Werte“, „Demokratie“, „Soziale Marktwirtschaft“ oder „Europa“ erlebbar, lebendig und beeinflussbar zu zeigen. Mit diesem Ziel stellt die Broschüre ausgewählte Ideen für ein Update der Politischen Bildung vor. Von der Theorie der Erwachsenenbildung und lerntheoretischen Erkenntnissen ausgehend werden Aspekte von „A wie Affektive Lernziele“ [...] Annette Wilbert, Handreichungen zur Politischen Bildung, 10. Okt. 2017 mehr...

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Kontakt

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Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Melanie Piepenschneider
Tel. 030 26996 -3576
Fax 030 26996 -53576
Melanie.Piepenschneider(akas.de
Nadine Poppenhagen