Bildung

Die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführen

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beruht wesentlich auf dem geistigen Potential und den ethischen Ressourcen der nachwachsenden Generation. Die Grundlagen dafür werden durch Familie und Bildung gelegt. Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die durch ein zunehmend steigendes Ausbildungs- und Qualifikationsniveau gesichert werden muss. Das betrifft auch das geistige, kulturelle und politische „Klima“ unserer Gesellschaft. Daher kann es nicht nur darum gehen, „Basisqualifikationen“ zu erwerben und damit dem PISA-Konzept einer auf Funktionalität angelegten „Bildung“ gerecht zu werden.

Bildung ist mehr, als PISA misst. Zugrundeliegen muss vielmehr eine ganzheitliche, an der „wetterfesten“ Persönlichkeit orientierte Bildungs- und Erziehungspolitik, die Bildung und Erziehung - wissen, werten, urteilen und handeln - als Einheit versteht und die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführt. Es bedarf einer Renaissance der Persönlichkeitsbildung.

Notwendig dafür ist mehr denn je eine bildungspolitische Konzeption „aus einem Guss“, die die Verzahnung („lebenslanges Lernen“) der Bildungsbereiche von der vorschulischen Erziehung bis hin zur Universität und zur beruflichen Bildung fördert und zugleich immer wieder die Rolle der Familie als Bildungs- und Erziehungsinstitution einbezieht.

Publikationen

Hochschulgovernance

Best-Practice-Beispiele
Hochschulen stehen u. a. vor den Aufgaben der Exzellenz in Forschung und Lehre, der Schärfung ihres Profils und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Dafür benötigen Hochschulen Freiräume. Eine moderne Governance ist unbedingte Voraussetzung für handlungsfähige Hochschulen. Unterschiedliche Wege führen dabei zum Ziel. Die vorliegenden Best-Practice Beispiele veranschaulichen unterschiedliche Ansätze der Hochschulsteuerung. Jan-Hendrik Olbertz, Sascha Spoun, Sebastian Weiner, Bernhard Eitel, Hans Jürgen Prömel, Dieter Lenzen, 16. Jan. 2017 mehr...

Hochschulautonomie

Von staatlichen Anstalten zu freien und Freiheit gewährenden Hochschulen
Wissenschaft bestimmt in zunehmendem Maße Gesellschaft und Wirtschaft. Ihre Ergebnisse sind entscheidend für die Bewältigung der großen Zukunftsaufgaben auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Hochschulen bewahren und erzeugen Wissen und geben es weiter. Wissenschaft vermittelt uns innovative Produkte und Dienstleistungen ebenso wie gesellschaftliche Orientierung. Die künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland, Europa und in der Welt lassen sich nicht mit weniger, sondern nur mit mehr Wissenschaft bewältigen. 29. Dez. 2016 mehr...

Fachprogramm Schule & Jugend 2017

Du und Deine Stärken: Mitdenken, Mitreden, Mitgestalten
MITDENKEN. MITREDEN. MITGESTALTEN – Unter diesem Motto möchten wir junge Menschen motivieren, Politik und Gesellschaft neu zu denken: inspirieren statt desillusionieren, integrieren statt ignorieren und mitmachen statt weggucken. Oder ganz nach Konrad Adenauer: „das Unmögliche möglich machen.” 19. Dez. 2016 mehr...

Zahlensalat statt Urteilskraft

Bildung in Nordrhein-Westfalen
Matthias Burchardt, Die Politische Meinung, 6. Dez. 2016 mehr...

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Kontakt

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Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Melanie Piepenschneider
Tel. +49 2241-246-4212 | 030-269 96-3576
Fax +49 2241-246-4403
Melanie.Piepenschneider(akas.de
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Koordinatorin für Bildungs- und Hochschulpolitik
Nadine Poppenhagen
Tel. +49 30 26996-3372
Fax +49 30 26996-3551
Nadine.Poppenhagen(akas.de