Bildung

Die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführen

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beruht wesentlich auf dem geistigen Potential und den ethischen Ressourcen der nachwachsenden Generation. Die Grundlagen dafür werden durch Familie und Bildung gelegt. Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die durch ein zunehmend steigendes Ausbildungs- und Qualifikationsniveau gesichert werden muss. Das betrifft auch das geistige, kulturelle und politische „Klima“ unserer Gesellschaft. Daher kann es nicht nur darum gehen, „Basisqualifikationen“ zu erwerben und damit dem PISA-Konzept einer auf Funktionalität angelegten „Bildung“ gerecht zu werden.

Bildung ist mehr, als PISA misst. Zugrundeliegen muss vielmehr eine ganzheitliche, an der „wetterfesten“ Persönlichkeit orientierte Bildungs- und Erziehungspolitik, die Bildung und Erziehung - wissen, werten, urteilen und handeln - als Einheit versteht und die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführt. Es bedarf einer Renaissance der Persönlichkeitsbildung.

Notwendig dafür ist mehr denn je eine bildungspolitische Konzeption „aus einem Guss“, die die Verzahnung („lebenslanges Lernen“) der Bildungsbereiche von der vorschulischen Erziehung bis hin zur Universität und zur beruflichen Bildung fördert und zugleich immer wieder die Rolle der Familie als Bildungs- und Erziehungsinstitution einbezieht.

Publikationen

Periode des Experiments?

Zur Zukunft des Religionsunterrichts
Heike Schmoll, Die Politische Meinung, 30. Aug. 2017 mehr...

Fokus Geschichtsunterricht

Neue Erkenntnisse zum zeitgeschichtlichen Wissen an den Schulen
Norbert Arnold, Martin Schulze Wessel, Monika Deutz-Schroeder, Klaus Schroeder, Ulrich Bongertmann, Die Politische Meinung, 30. Aug. 2017 mehr...

Wissenschaftsfreiheit

Argumente für mehr Rücksicht auf ein gefährdetes Grundrecht
Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut, das in vielen Ländern, nicht ausreichend geachtet wird. In Deutschland untersteht sie dem Schutz des Grundgesetzes. Ohne Wissenschaftsfreiheit gibt es keine guten wissenschaftlichen Leistungen und keine Innovation. Es gilt sie zu schützen, und es braucht eine größere Achtsamkeit für die Freiräume von Wissenschaft und Forschung. In zehn Thesen, die vom Wissenschaftsnetzwerk der Konrad-Adenauer-Stiftung erarbeitet wurden, werden Gefährdungspotenziale und Lösungswege erörtert. Norbert Arnold, Ralf Bartenschlager, Christian Beilmann, Gregor Bucher, Uwe Cantner, Klaus Dicke, Dietmar Ertmann, Peter Frankenberg, Volker Haug, Michael Klein, Josef Lange, Cornelis Menke, Volker Meyer-Guckel, Hans Müller-Steinhagen, Jan-Hendrik Olbertz, Ernst Th. Rietschel, Hans Hilger Ropers, Ulrich Rüdiger, Godehard Ruppert, 10. Aug. 2017 mehr...

Falsche Versprechungen im tansanischen Bildungssektor

Im Januar 2016 sind die Gebühren an den weiterführenden Schulen in Tansania weggefallen, was nach den bereits abgeschafften Gebühren an Grundschulen im Jahr 2011 einen essentiellen Schritt für die Ermöglichung einer freien Bildung in dem größten Land Ostafrikas darstellte. Trotzdem gehen aktuell 1,5 Millionen Jugendliche in Tansania nicht zur Schule. Die Gründe für einen fehlenden Schulbesuch sowie einen frühzeitigen Abbruch sind divers und lassen sich auch direkt auf aktuelle Entscheidungen von Präsident Magufuli zurückführen. Daniel El-Noshokaty, Länderberichte, 7. Aug. 2017 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (298)

Kontakt

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Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Melanie Piepenschneider
Tel. 030 26996 -3576
Fax 030 26996 -53576
Melanie.Piepenschneider(akas.de
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Koordinatorin für Bildungs- und Hochschulpolitik
Nadine Poppenhagen
Tel. +49 30 26996-3372
Fax +49 30 26996-3551
Nadine.Poppenhagen(akas.de