Bildung

Die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführen

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beruht wesentlich auf dem geistigen Potential und den ethischen Ressourcen der nachwachsenden Generation. Die Grundlagen dafür werden durch Familie und Bildung gelegt. Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die durch ein zunehmend steigendes Ausbildungs- und Qualifikationsniveau gesichert werden muss. Das betrifft auch das geistige, kulturelle und politische „Klima“ unserer Gesellschaft. Daher kann es nicht nur darum gehen, „Basisqualifikationen“ zu erwerben und damit dem PISA-Konzept einer auf Funktionalität angelegten „Bildung“ gerecht zu werden.

Bildung ist mehr, als PISA misst. Zugrundeliegen muss vielmehr eine ganzheitliche, an der „wetterfesten“ Persönlichkeit orientierte Bildungs- und Erziehungspolitik, die Bildung und Erziehung - wissen, werten, urteilen und handeln - als Einheit versteht und die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführt. Es bedarf einer Renaissance der Persönlichkeitsbildung.

Notwendig dafür ist mehr denn je eine bildungspolitische Konzeption „aus einem Guss“, die die Verzahnung („lebenslanges Lernen“) der Bildungsbereiche von der vorschulischen Erziehung bis hin zur Universität und zur beruflichen Bildung fördert und zugleich immer wieder die Rolle der Familie als Bildungs- und Erziehungsinstitution einbezieht.

Publikationen

Der Angriff des Populismus auf die Geschichte

Weshalb ein kritisches Geschichtsbewusstsein für die Demokratie unerlässlich ist
„In vielen Ländern der Welt gefährden populistische Bewegungen liberale Demokratien. Populisten versuchen, Geschichte zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren. Ideologisch geprägte Geschichtsbilder werden als Waffe gegen die Demokratie verwendet. „„Ein kritisches Geschichtsbewusstsein hilft, sich gegen Populismus zur Wehr zu setzen. Martin Schulze Wessel, Analysen und Argumente, 29. Juni 2017 mehr...

Zeitgeschichtliche Bildung in der Schule – das Fach Geschichte

Zeitgeschichtliches Wissen ist unabdingbar, um sich in Politik und Gesellschaft zu orientieren. Es trägt in einer komplexer werdenden Gesellschaft zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Um Jugendlichen bessere Kenntnisse in Zeitgeschichte und Politik zu vermitteln, bedarf es einer Aufwertung des Geschichtsunterrichts in der Schule: Die derzeitigen Stundenzahlen reichen nicht aus; die Curricula für das Fach Geschichte sind überarbeitungsbedürftig. Zeitgeschichte muss als Schwerpunkt - auch gegenüber anderen Fächern - gestärkt werden. „„ Ulrich Bongertmann, Analysen und Argumente, 27. Juni 2017 mehr...

Diktatur oder Demokratie?

Defizite im zeitgeschichtlichen Wissen
Jugendliche in Deutschland verfügen über erschreckend geringes zeitgeschichtliches Wissen. Es fehlt vielfach an Grundwissen über den Nationalsozialismus, die DDR und die Bundesrepublik. Es mangelt an Kenntnissen, um zwischen Diktaturen und Demokratien sicher unterscheiden zu können. Die Konsequenz sind erhebliche Fehleinschätzungen in der Systembewertung und der aktuellen politischen Situation. Die Defizite begünstigen politische Populisten und Extremisten und gefährden die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Klaus Schroeder, Monika Deutz-Schroeder, Analysen und Argumente, 21. Juni 2017 mehr...

Präsident Trump und die Folgen für die Wissenschaftspolitik

Unter Präsident Trump wird sich der Wissenschaftsstandort USA stärker verändern als dies bisher der Fall war. Es gibt Anzeichen, dass Wissenschaft und Forschung in der amerikanischen Politik an Priorität verlieren und sich ihre Rahmenbedingungen verschlechtern werden. Die USA waren bisher für Forscher aus der ganzen Welt ein besonders interessanter Standort. Aufgrund der sich andeutenden Veränderungen könnte die Attraktivität nachlassen. Denise Feldner, Analysen und Argumente, 14. Juni 2017 mehr...

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Kontakt

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Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Melanie Piepenschneider
Tel. 030 26996 -3576
Fax 030 26996 -53576
Melanie.Piepenschneider(akas.de
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Koordinatorin für Bildungs- und Hochschulpolitik
Nadine Poppenhagen
Tel. +49 30 26996-3372
Fax +49 30 26996-3551
Nadine.Poppenhagen(akas.de